Dimendorf

Die Lage von Dimendorf im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
15 km nordöstlich von Kirchhain
Lage und Verkehrslage
Lage unsicher Vermutlich bei der Riedmühle südöstlich Momberg Flurnamen die Deymendorfer Wann (1560) an der damaligen Grenze der Gemarkung Momberg und Neustadt; Flurnamen die Höfe
Ersterwähnung
um 1248
Letzterwähnung
nach 1326
Siedlungsentwicklung
Wüstung nach 1326
Feldmark später von Momberg aus bestellt
Historische Namensformen
- Duuendorf (um 1248) [Erhard, Heberolle S. 11] (und 1326)
- Dymindorph (1304)
- Deymendorfer Wann, die (1560) [Flurnamen]
Bezeichnung der Siedlung
- villa 1304 (Klosterarchive 6: Kloster Haina, Bd. 2,1, Nr. 60)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3508662, 5637921
UTM: 32 U 508584 5636106
WGS84: 50.876565° N, 9.122013° O
Statistik
Ortskennziffer
53401602001
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1304 erwirbt Kloster Haina von dem Neustädter Bürger Gunter, Sohn des Kellners, Güter in Dimendorf
Zehntverhältnisse
1326: mainzischer Zehnter in Dimendorf
Im 16. Jahrhundert gehörte der Zehnte der Dimendorfer Feldmark zu Momberg
Nachweise
Literatur
- Malkmus, Chronik Neustadt, S. 36
- Klibansky, Entwicklung der kurmainzischen Ämter, S. 24 und 66
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 66-67
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dimendorf, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9035_dimendorf> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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