Dimendorf

Wüstung · 232 m über NN  
Gemarkung
Momberg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

15 km nordöstlich von Kirchhain

Lage und Verkehrslage

Lage unsicher Vermutlich bei der Riedmühle südöstlich Momberg Flurnamen die Deymendorfer Wann (1560) an der damaligen Grenze der Gemarkung Momberg und Neustadt; Flurnamen die Höfe

Ersterwähnung

um 1248

Letzterwähnung

nach 1326

Siedlungsentwicklung

Wüstung nach 1326
Feldmark später von Momberg aus bestellt

Historische Namensformen

  • Duuendorf (um 1248) [Erhard, Heberolle S. 11] (und 1326)
  • Dymindorph (1304)
  • Deymendorfer Wann, die (1560) [Flurnamen]

Bezeichnung der Siedlung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3508662, 5637921
UTM: 32 U 508584 5636106
WGS84: 50.876565° N, 9.122013° O

Statistik

Ortskennziffer

53401602001

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • bis 1294: Amt Amöneburg
  • ab 1294: Amt Neustadt

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1304 erwirbt Kloster Haina von dem Neustädter Bürger Gunter, Sohn des Kellners, Güter in Dimendorf

Zehntverhältnisse

Mainz, Erzstift Marburg, vonDer Zehnte in Dimendorf ist um 1248 vom Erzstift Mainz an den Ritter Konrad von Marburg verpfändet
1326: mainzischer Zehnter in Dimendorf
Im 16. Jahrhundert gehörte der Zehnte der Dimendorfer Feldmark zu Momberg

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Dimendorf, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9035_dimendorf> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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