Elbringhausen

Die Lage von Elbringhausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
8,5 km nordwestlich von Marburg
Lage und Verkehrslage
Lage an der Einmündung einer von Osten in das Rodebachtal einmündenden Senke
Flurnamen: Elbringhausen; östlich davon: Flurnamen: Herrenhaus
Ersterwähnung
1200/1220
Letzterwähnung
um 1550
Siedlungsentwicklung
Wohl in der Mitte des 16. Jahrhunderts wüst. Die noch im 19. Jahrhundert gesonderte Feldflur wurde von Goßfelden, Sarnau und Sterzhausen aus bestellt.
Historische Namensformen
- Elpurgehusen (1200/1220) [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 2 S. 376]
- Hilburgehusen (1259)
- Elpurgishusen (1262)
- Helpurgehusen (1265)
- Hylpurgehusen (1265)
- Elporgehusen (1270)
- Elbernhusen (1343)
- Elpringhusen (1434)
- Elpir(n)husen (1458)
- Elpirgehusen (1465)
- Elpergehußen (1479)
- Elbrechenhusen (1527)
- Elbergenhusen (1528)
Burgen und Befestigungen
- Wohl in der Mitte des 16. Jahrhunderts wüst. Die noch im 19. Jahrhundert gesonderte Feldflur wurde von Goßfelden, Sarnau und Sterzhausen aus bestellt.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3481300, 5638800
UTM: 32 U 481233 5636985
WGS84: 50.884227° N, 8.733214° O
Statistik
Ortskennziffer
53401204001
Verfassung
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1200/1220 hat Stift Wetter ein Mannlehen von 1 Hufe in Elbringhausen. Noch 1485 und 1528 fließen Einkünfte aus einem Lehnshof an das Stift. 1475 ist der Zehnte vom Stift an Hermann Orthwein verpachtet.
- 1241 verkauft Heinrich von Grafschaft seinen Hof in Elbringhausen mit allem Zubehör und Hörigen dem Hermann Zöllner von Goßfelden. 1259 überträgt Vogt Adolf von Grafschaft den Hof Kloster Haina. 1262 erwirbt Kloster Haina Güterbesitz von Hartrad von Goßfelden, 1265 von VoIkwin von Naumburg und dessen Erben. Der Klosterhof wird 1530 vom Landgrafen verkauft.
- 1358 und 1458 besitzt der Deutsche Orden Marburg Güter in Elbringhausen.
- Hof der von Hohenfels 1512 erwähnt.
Nachweise
Literatur
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Elbringhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9045_elbringhausen> (aufgerufen am 11.06.2026)
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