Wagenhausen

Die Lage von Wagenhausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
7,5 km nordwestlich von Gudensberg
Lage und Verkehrslage
Die Wüstung wird im Bereich des Amts Gudensberg in der Nähe der Weißenthalsmühle (Gemarkung Kirchberg, Gemeinde Niedenstein) an der unteren Wiehoff (Zufluß zur Ems), in der Nähe der Weißentalsmühle bei der Flur Hammen vermutet
Ersterwähnung
1213
Historische Namensformen
- Wagenhusen (1213) [HStAM Bestand Urk. 38 Nr. 1]
- Wagenhusen, in (1237) [HStAM Bestand Urk. 87 Nr. 1762]
Bezeichnung der Siedlung
- villa (1213)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3519571, 5675778
UTM: 32 U 519489 5673948
WGS84: 51.216586° N, 9.279046° O
Statistik
Ortskennziffer
63401802010
Frühere Ortskennziffer
63400700001
Verfassung
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1255 hat das Fritzlarer Petersstift in Wagenhusen zwei Mansen.
- 1380 hatten die von Spiegel in Wagenhausen Lehnsbesitz.
Zehntverhältnisse
1237 bezeugt Propst Burckard von Fritzlar, dass Graf Ludwig von Schauenburg und Albert von Wallenstein den halben Zehnten in Wagenhausen Propst Albert und dem Kloster von Merxhausen geschenkt haben.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
1213 wird Wagenhausen dem Kloster Merxhausen als Filial unterstellt
Nachweise
Literatur
- Guth, Ortswüstungen und andere wüste Siedelstellen bei Niedenstein-Kirchberg, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 109 (2004), S. 61-63
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 127;
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 488.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wagenhausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5130_wagenhausen> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5130