Schönewald

Wüstung · 340 m über NN  
Gemarkung
Eubach
Gemeinde
Morschen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

4 km südwestlich von Spangenberg

Lage und Verkehrslage

Die Wüstung liegt etwa 1,3 km östlich oberhalb von Eubach im Mühlengrund.

Ersterwähnung

1328

Siedlungsentwicklung

1466 wird Schönewald als Dorf bezeichnet, doch schon 1513 als Wald und 1540 schließlich als Wüstung.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3545664, 5661013
UTM: 32 U 545572 5659188
WGS84: 51.082389° N, 9.650608° O

Statistik

Ortskennziffer

63401503003

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • Anfang 15. Jahrhundert: Landgrafschaft Hessen, Amt Spangenberg

Altkreis

Melsungen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Um 1480 stiftet Lodewigk Adelungk von Schonwalde bei Spangenberg, Diener und Koch des Grafen Ernst von Mansfeld, von Gütern zu Schönwalde ein Jahrgedächtnis bei den Karmelitern zu Spangenberg.
  • 1507 erfolgt der Verkauf von Gerechtigkeiten zu Schönewald an Kloster Heydau durch Kloster Spangenberg

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • Die Schonewaltzkirch ist auf der Mercatorkarte von 1592 verzeichnet, bei Schleenstein nur noch als Wüstung

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schönewald, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5125_schoenewald> (aufgerufen am 12.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5125