Beierode

Die Lage von Beierode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Ungefähr 11,5 km ostsüdöstlich von Melsungen.
Lage und Verkehrslage
Ungefähr 2 km südsüdwestlich von Dinkelberg und 3 km ostnordöstlich von Spangenberg an der Vorkenau bzw. dem Vockebach (vgl. Besitz). In der Gemarkung von Vockerode-Dinkelberg findet man südlich einer Straßenbrücke die Flurbezeichnung In der Bey(e)röde (mundartlich: Das tiefe Loch) bzw. In der Beyerode (mundartlich: Der Bruuch. Diese Benennung setzt sich jedoch bis in die Gemarkung von Spangenberg über 1,3 km zum heutigen Hof Beieröde fort, bei dem in der HLGL-Flurnamensammlung der 1930er Jahre namensbedingt eine Verbindung zur Wüstung gezogen wird. Die genaue Lage der Wüstung muss aber vorerst offen bleiben, so dass hier die betreffende Flur nur mittig lokalisiert und angedeutet wird.
Ersterwähnung
1376
Letzterwähnung
1564
Historische Namensformen
- Beyginrad (1376)
- Beyginrode (1411)
- Beygerott (1564)
- Beyeroder Driesch (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 8]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3549599, 5665217
UTM: 32 U 549505 5663391
WGS84: 51.119848° N, 9.707336° O
Statistik
Ortskennziffer
63402412003
Einwohnerstatistik
- 1564: wüst
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1376 hatten die von Rotenburg das Beyginrad pobir Spangenberg zu hessischem Lehen (Rev.).
- 1411 besaßen die von Holzheim und die von Rotenburg die Beyginrode pobir Spanginberg in der Fockene.
- 1564 wurde die Wüstung das Beygerott bei Niedern Dinckelberg von den von Hundelshausen Johann von Ratzenberg überlassen (GR Hundelshausen).
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Beierode, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5031_beierode> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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