Roppershain
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Zwischen Obergrenzebach und Niedergrenzebach am Grenzebach zu vermuten; genaue Lage nicht bekannt.
Ersterwähnung
1238
Letzterwähnung
1580
Siedlungsentwicklung
Um 1580 bis auf eine Mühle wüst
Historische Namensformen
- Ruprechteshagen (1238) (Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1 Nr. 102)
- Ruprachtishagen (1255)
- Rupirshain (1413) (UA Ziegenhain)
Bezeichnung der Siedlung
- Dorf, Mühle
Statistik
Ortskennziffer
63400410007
Einwohnerstatistik
- Um 1580: bis auf eine Mühle wüst.
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- undatiert: Amt Ziegenhain
Altkreis
Ziegenhain
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1238 vermacht Heinrich von Uttershausen sein Eigentum Kloster Haina, behält sich jedoch auf Lebenszeit die Lehen zu Grenzebach, Roppershain und Rörshain mit allem Zubehör vor.
- 1255 sind Einkünfte in Höhe von 15 Schillingen in Rörshain und Roppershain verkauft, für die die Erben Heinrichs von Uttershausen nach seinem Tod entschädigt werden sollen.
- 1360/67 haben die Grafen von Ziegenhain in Roppershain 1 Hof, die von Lüder 3 Höfe.
- Die um 1580 noch vorhandene Mühle wurde zu Obergrenzebach gerechnet.
Wirtschaft
Die Grafen von Ziegenhain besaßen einen Hof.
Die von Lüder besaßen drei Höfe (Ziegenhainer Urbar 13. Jahrhundert).
Mühlen
Um 1580 bis auf eine Mühle wüst. Man rechnete sie zu Obergrenzebach.
Nachweise
Literatur
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 97 bzw. 250.
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 403.
- Scharlau, Siedlung, S. 232, 287.
- Historisches Ortslexikon Ziegenhain, S. 166 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Roppershain, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4715_roppershain> (aufgerufen am 07.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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