Mittelwiera

Die Lage von Mittelwiera im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Ca. 4,5 km südwestlich von Treysa.
Lage und Verkehrslage
Genaue Lage unbekannt; dicht unterhalb von Wiera am gleichnamigen Fluß vermutet; Flurname Alter Kirchhof.
Ersterwähnung
1311
Letzterwähnung
1490
Siedlungsentwicklung
Das 1311 erstmals als eigenständige Siedlung genannte Mittel-Wiera nach 1399 ausgegangen;
1490 als wüst bezeichnet.
1569 wird die Feldmark von Treysa, Florshain, Wiera und Wasenberg aus bebaut (S 59).
Historische Namensformen
- Myttelwiraha (1311) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, Nr. 178, vgl. auch Namensformen bei Wiera (Kirchwiera, Oberwiera)]
- Mittelnwyra (1360/67) [Brauer, Ziegenhain, S. 128]
- Mittelwir
- Mittelwiera
- Mittel-Wiera
- Wiera, Mittel-
Bezeichnung der Siedlung
- Dorf und Gemarkung 1311 genannt (Klosterarchiv VI Nr. 178; vgl. auch Namensformen bei Wiera (Kirchwiera, Oberwiera))
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3509977, 5638906
UTM: 32 U 509899 5637090
WGS84: 50.885398° N, 9.140723° O
Statistik
Ortskennziffer
63402212003
Einwohnerstatistik
- Nach 1399 ausgegangen.
- 1490 als wüst bezeichnet.
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1360/67: Gericht auf den Wasen (Amt Ziegenhain)
Altkreis
Ziegenhain
Herrschaft
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
Zehntverhältnisse
Nachweise
Literatur
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 253.
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 516.
- Brauer, Ziegenhain, S. 128.
- Historisches Ortslexikon Ziegenhain, S. 228.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mittelwiera, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4676_mittelwiera> (aufgerufen am 08.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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