Melshausen

Wüstung  
Gemarkung
Riebelsdorf
Gemeinde
Neukirchen
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

Genaue Lage unbekannt; wohl in der Gemarkung von Riebelsdorf aufgegangen.

Ersterwähnung

1260

Letzterwähnung

1260-1305

Siedlungsentwicklung

Zwischen 1260/1305 wüst.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • solitudo 1305 (Klosterarchiv VI Nr. 71)

Statistik

Ortskennziffer

63401706003

Einwohnerstatistik

  • Zwischen 1260/1305 wüst.

Verfassung

Altkreis

Ziegenhain

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1260 verkaufen die von Rückershausen ihre Eigengüter in Melshausen Kloster Haina, behalten sich aber auf Lebenszeit eine jährliche Rente vor.
  • 1305 verkaufen die Waltvogel Kloster Haina ihre Güter in Riebelsdorf und in der Wüstung Melshausen und Hockenhausen.
  • 1316 verkaufen die Priester Berthold und Heinrich Lendorfer Haina ihre Güter in der Wüstung Melshausen.
  • 1343 verzichtet Kloster Hersfeld gegenüber Haina auf die von den genannten Priestern erkauften Güter. Haina soll jedoch künftig keine weiteren hersfeldischen Einkünfte und Güter ohne vorherige Zustimmung erwerben.
  • Der Besitz der Lendorfer war vor 1343 Zubehör der hersfeldischen Villikation Zella (vgl. Klosterarchiv VI Nr. 521).
  • 1293 verzichten die Söhne eines gewissen Herbert gegenüber Kloster Immichenhain auf ihre Ansprüche wegen des Gutes zu Melshausen, das ihr Vater ehemals in Besitz hatte.
  • 1360/67 hat Kloster Immichenhain Einkünfte von 3 Allodien zu Melshausen (S 635 ZU IIa).

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Melshausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4671_melshausen> (aufgerufen am 14.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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