Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Genaue Lage unbekannt; wohl in der Gemarkung von Riebelsdorf aufgegangen.
Ersterwähnung
1305
Letzterwähnung
1305
Siedlungsentwicklung
Vor 1305 wüst (solitudo) (vgl. Namensformen zu 1305).
Historische Namensformen
- Huckenhusen 1305 (Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1 Nr. 71) und 1364.
Statistik
Ortskennziffer
63401706002
Einwohnerstatistik
- Vor 1305: wüst.
Verfassung
Altkreis
Ziegenhain
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1305 verkaufen die Waltvogel Kloster Haina ihre Güter in Riebelsdorf und in den Wüstung Melshausen und Hockenhausen.
- 1316 verkaufen die Priester Berthold und Heinrich Lendorfer Kloster Haina ihre Güter in der Wüstung Hockenhausen.
- 1343 verzichtet Kloster Hersfeld gegenüber Haina auf die von genannten Priestern erkauften Güter. Haina soll jedoch künftig keine weiteren hers-feldischen Einkünfte und Güter ohne vorherige Zustimmung erwerben. Der Besitz der Lendorfer war vor 1343 Zubehör der hersfeldischen Villikation Zella (vgl. Klosterarchiv VI Nr. 521).
- 1364 einigt sich Wigand Waltvogel, genannt von Iringshausen, mit Graf Gottfried VII. von Ziegenhain wegen des bei ihm erlittenen Schadens dahingehend, dass Graf Gottfried ihm 3 Pfund Pfennige auf 3 Wiesen zu Hockenhausen, ehemals Ritter Johann von Leimsfeld gehörig, als Burglehen anweist.
Nachweise
Literatur
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 134.
- Scharlau, Siedlung, S. 291.
- Historisches Ortslexikon Ziegenhain, S. 82 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hockenhausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4621_hockenhausen> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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