Hockenhausen

Wüstung  
Gemarkung
Riebelsdorf
Gemeinde
Neukirchen
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

Genaue Lage unbekannt; wohl in der Gemarkung von Riebelsdorf aufgegangen.

Ersterwähnung

1305

Letzterwähnung

1305

Siedlungsentwicklung

Vor 1305 wüst (solitudo) (vgl. Namensformen zu 1305).

Historische Namensformen

Statistik

Ortskennziffer

63401706002

Einwohnerstatistik

  • Vor 1305: wüst.

Verfassung

Altkreis

Ziegenhain

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1305 verkaufen die Waltvogel Kloster Haina ihre Güter in Riebelsdorf und in den Wüstung Melshausen und Hockenhausen.
  • 1316 verkaufen die Priester Berthold und Heinrich Lendorfer Kloster Haina ihre Güter in der Wüstung Hockenhausen.
  • 1343 verzichtet Kloster Hersfeld gegenüber Haina auf die von genannten Priestern erkauften Güter. Haina soll jedoch künftig keine weiteren hers-feldischen Einkünfte und Güter ohne vorherige Zustimmung erwerben. Der Besitz der Lendorfer war vor 1343 Zubehör der hersfeldischen Villikation Zella (vgl. Klosterarchiv VI Nr. 521).
  • 1364 einigt sich Wigand Waltvogel, genannt von Iringshausen, mit Graf Gottfried VII. von Ziegenhain wegen des bei ihm erlittenen Schadens dahingehend, dass Graf Gottfried ihm 3 Pfund Pfennige auf 3 Wiesen zu Hockenhausen, ehemals Ritter Johann von Leimsfeld gehörig, als Burglehen anweist.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hockenhausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4621_hockenhausen> (aufgerufen am 19.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4621