Geroldsrode

Wüstung  
Gemarkung
Ziegenhain?; Loshausen?
Gemeinde
Schwalmstadt
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

Wüstung unbekannter Lage; im Schwalmgrund zwischen Loshausen und Ziegenhain vermutet.

Ersterwähnung

1294

Letzterwähnung

nach 1343

Siedlungsentwicklung

Wüstung nach 1343. Vgl. auch Wüstung Flondern.

Historische Namensformen

Statistik

Ortskennziffer

63402213003

Einwohnerstatistik

  • Nach 1343: wüst.

Verfassung

Altkreis

Ziegenhain

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1294 verzichtet Johann von Homberg gegenüber Kloster Haina auf alle Ansprüche auf Güter zu Geroldsrode, die seine Mutter dem Kloster verliehen hatte.
  • 1303 bekundet Johann, vordem Bauer zu Leimbach, dass er von Wigand, Sohn Günthers von Zella, dessen Erbrecht an Gütern des Klosters Haina in Geroldsrode erworben hat mit allen Einkünften außer dem jährlich an das Kloster zu zahlenden Zins. Die Güter, die sie nur mit Genehmigung des Klosters verpachten dürfen, fallen nach seinem und seiner Frau Tod an das Kloster zurück.
  • Güterbesitz zu Geroldsrode hatte ferner das Kloster Hersfeld, das seinen Besitz 1337 an die Waltvogel verpfändete.
  • 1343 verzichtete Hersfeld gegenüber Kloster Haina auf Güteransprüche in Geroldsrode.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Geroldsrode, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4588_geroldsrode> (aufgerufen am 30.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4588