Geroldsrode
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Wüstung unbekannter Lage; im Schwalmgrund zwischen Loshausen und Ziegenhain vermutet.
Ersterwähnung
1294
Letzterwähnung
nach 1343
Siedlungsentwicklung
Wüstung nach 1343. Vgl. auch Wüstung Flondern.
Historische Namensformen
- Geroldisrode (1294) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1 Nr. 845]
- Geroldisrade
Statistik
Ortskennziffer
63402213003
Einwohnerstatistik
- Nach 1343: wüst.
Verfassung
Altkreis
Ziegenhain
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1294 verzichtet Johann von Homberg gegenüber Kloster Haina auf alle Ansprüche auf Güter zu Geroldsrode, die seine Mutter dem Kloster verliehen hatte.
- 1303 bekundet Johann, vordem Bauer zu Leimbach, dass er von Wigand, Sohn Günthers von Zella, dessen Erbrecht an Gütern des Klosters Haina in Geroldsrode erworben hat mit allen Einkünften außer dem jährlich an das Kloster zu zahlenden Zins. Die Güter, die sie nur mit Genehmigung des Klosters verpachten dürfen, fallen nach seinem und seiner Frau Tod an das Kloster zurück.
- Güterbesitz zu Geroldsrode hatte ferner das Kloster Hersfeld, das seinen Besitz 1337 an die Waltvogel verpfändete.
- 1343 verzichtete Hersfeld gegenüber Kloster Haina auf Güteransprüche in Geroldsrode.
Nachweise
Literatur
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 248.
- Scharlau, Siedlung, S. 288.
- Historisches Ortslexikon Ziegenhain, S. 51 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geroldsrode, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4588_geroldsrode> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4588