Leidhecken

Die Lage von Leidhecken im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Dorf
Lagebezug
10 km östlich von Friedberg
Historische Namensformen
- Leitheken (um 1090-1150) [Kopiar um 1160, Codex Eberhardi 1 S. 332-333 = Dronke, Traditiones Capitulum 25, S. 60]
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung
Burgen und Befestigungen
- Ca. 1 km südwestlich des Ortes Flurbezeichnung "Auf der alten Burg"
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3492746, 5578955
UTM: 32 U 492674 5577163
WGS84: 50.346507° N, 8.897039° O
Statistik
Ortskennziffer
440007010
Flächennutzungsstatistik
- 1854 (Morgen): 2792, davon 504 Acker, 580 Wiesen, 1579 Wald
- 1961 (Hektar): 473, davon 74 Wald (= 15.64 %)
Einwohnerstatistik
- 1961: 481, davon 411 evangelisch (= 85.45 %), 69 katholisch (= 14.35 %)
- 1970: 498 Einwohner
Diagramme
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Anteil am Fürstentum Oberhessen), Amt Bingenheim (Fuldische Mark)
- 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Bingenheim
- 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Bingenheim
- 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda
- 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
- 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis
Altkreis
Büdingen
Gemeindeentwicklung
Am 1.2.1972 zur Gemeinde Florstadt (Kreis Friedberg).
Gericht
- 1821: Landgericht Nidda
- 1853: Landgericht Friedberg
- 1879: Amtsgericht Friedberg
- 1968: Amtsgericht Nidda
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Besitz des Klosters Petersberg bei Fulda (um 1090-1150) belegt.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- Anfang 13. Jahrhundert: Kirche
- 1435: Pfarrei
Pfarrzugehörigkeit
Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts war Blofeld Filialort, kam aber dann an Dauernheim.
Patronat
Ursprünglich hatte vermutlich der Pastor der Mutterkirche Dauernheim den Patronat inne. 1577 war er im Besitz der Landgrafschaft Hessen. Zur Zeit, da eine besondere Landgrafschaft Hessen-Bingenheim bestand (1648-1681), hatte Landgraf Wilhelm Christoph von Hessen-Bingenheim die Kollatur, allerdings mit Beschränkungen, vorübergehend inne.
Bekenntniswechsel
Erster evangelischer Pfarrer: Johannes Müller von Dauernheim 1526ff.
Kirchliche Mittelbehörden
Archidiakonat St. Mariengreden zu Mainz, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Dauernheim
Kultur
Schulen
Gründung einer Schule Anfang 17. Jahrhundert; 1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1850 mit Neubau von 1908
Nachweise
Literatur
Weblinks
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Leidhecken, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12134_leidhecken> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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