Rode

Wüstung · 277 m über NN  
Gemarkung
Martinsthal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

9,5 km südöstlich von Bad Schwalbach

Ersterwähnung

1151

Siedlungsentwicklung

1151 gestattete der Mainzer Erzbischof Heinrich dem Prämonstratenserstift Langenselbold die Verlegung des zugehörigen Nonnenklosters nach Rode auf einem von dem erzbischöflichen Minsterialen Embricho geschenkten Langenselbolder Eigentum, unterstellte den Konvent der Obödienz des Langenselbolder Abtes und verlieh ihm Steuerfreiheit und Pfarrrechte. Vor 1163 erfolgte die Verlegung nach Tiefenthal. In Rode siedelten sich Ritter des Ordens zum Heiligen Grab an (1296 bezeugt), die durch den Bauernkrieg vertrieben wurden.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3438341, 5546271
UTM: 32 U 438291 5544493
WGS84: 50.049521° N, 8.138053° O

Statistik

Ortskennziffer

43900304002

Verfassung

Altkreis

Rheingaukreis

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1151 gestattete der Mainzer Erzbischof Heinrich dem Prämonstratenserstift Langenselbold die Verlegung des zugehörigen Nonnenklosters nach Rode auf auf einem von dem erzbischöflichen Minsterialen Embricho geschenkten Langenselbolder Eigentum, unterstellte den Konvent der Obödienz des Langenselbolder Abtes und verlieh ihm Steuerfreiheit und Pfarrrechte. Vor 1163 erfolgte die Verlegung nach Tiefenthal. In Rode siedelten sich Ritter des Ordens zum Heiligen Grab an (1296 bezeugt), die durch den Bauernkrieg vertrieben wurden.

Zehntverhältnisse

1363 wird der Ort im Zehntbezirk der Pfarrei genannt.

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • Anfang 13. Jahrhundert: Kirche
  • 1258: Pleban
  • 1469: Kaplan
  • 1804 wurde die Kirche aufgegeben und um 1820 abgebrochen.

Pfarrzugehörigkeit

Zur Pfarrei Eltville gehörig.

Klöster

Siehe auch

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Quellen und Materialien

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rode, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/11135_rode> (aufgerufen am 13.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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