Heidelbach

Die Lage von Heidelbach im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
11,2 km östlich von Homberg (Efze)
Lage und Verkehrslage
2,5 km südöstlich von Nieder-Beisheim; Flurname Heidelbach (hier mittig lokalisiert). Dort liegt eine kleine Gemarkungsausbuchtung.
Ersterwähnung
1197
Letzterwähnung
1540
Siedlungsentwicklung
1513: wüst.
1579: 7 Huben von Wichte, Licherode und Nieder-Beisheim aus bebaut.
1591: Gehölz.
Nach 2. Weltkrieg auf alter Wüstung neuer Hof des Landwirts Metz (s. u. Wichterhöhe).
Historische Namensformen
- Heidelbach, in (1197) [HStAM Bestand Urk. 18 Nr. 638; Druck: Wenck, Hessische Landesgeschichte 2,1 Urkundenbuch Nr. 90, S. 125-128, vgl. List, Spieskappel, S. 38-44]
- Heidilbach, de (1253)
- Heidelbach (1540) [HStAM Bestand S Nr. 575]
- Heydelbach, in (1591)
Bezeichnung der Siedlung
- 1513: wüst
- 1540: Wüstnung
- 1591: Gehölz
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3539680, 5655464
UTM: 32 U 539590 5653641
WGS84: 51.032957° N, 9.564608° O
Statistik
Ortskennziffer
63401109009
Einwohnerstatistik
- 1513: wüst.
Verfassung
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Dem Kloster Cappel werden 1197 von Papst Coelistin III. Einkünfte in Höhe von insgesamt 33 1/2 Schilling in Kalplatz, Danzelar, Heidelbach und Ellenbach bestätigt.
- 1253: Theodor von Heidelbach empfängt die Güter des Klosters Spieskappel zu Heidelbach in Landsiedelleihe.
- 1364: Die von Leimbach haben Güter zu Heidelbach als Hersfelder Lehen.
- 1466: In Spangenberger Fruchtrechnung genannt.
Ortsadel
1253
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heidelbach, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4390_heidelbach> (aufgerufen am 04.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4390