Heidelbach

Wüstung · 301 m über NN  
Gemarkung
Niederbeisheim
Gemeinde
Knüllwald
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

11,2 km östlich von Homberg (Efze)

Lage und Verkehrslage

2,5 km südöstlich von Nieder-Beisheim; Flurname Heidelbach (hier mittig lokalisiert). Dort liegt eine kleine Gemarkungsausbuchtung.

Ersterwähnung

1197

Letzterwähnung

1540

Siedlungsentwicklung

1513: wüst.
1579: 7 Huben von Wichte, Licherode und Nieder-Beisheim aus bebaut.
1591: Gehölz.
Nach 2. Weltkrieg auf alter Wüstung neuer Hof des Landwirts Metz (s. u. Wichterhöhe).

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • 1513: wüst
  • 1540: Wüstnung
  • 1591: Gehölz

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3539680, 5655464
UTM: 32 U 539590 5653641
WGS84: 51.032957° N, 9.564608° O

Statistik

Ortskennziffer

63401109009

Einwohnerstatistik

  • 1513: wüst.

Verfassung

Altkreis

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Dem Kloster Cappel werden 1197 von Papst Coelistin III. Einkünfte in Höhe von insgesamt 33 1/2 Schilling in Kalplatz, Danzelar, Heidelbach und Ellenbach bestätigt.
  • 1253: Theodor von Heidelbach empfängt die Güter des Klosters Spieskappel zu Heidelbach in Landsiedelleihe.
  • 1364: Die von Leimbach haben Güter zu Heidelbach als Hersfelder Lehen.
  • 1466: In Spangenberger Fruchtrechnung genannt.

Ortsadel

1253

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Heidelbach, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4390_heidelbach> (aufgerufen am 04.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4390