Gurthe
Wüstung · 190 m über NN
Gemarkung
Kirchberg Gemeinde
Niedenstein Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Gurthe im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
5,2 km nordwestlich von Gudensberg.
Lage und Verkehrslage
0,5 km südlich von Kirchberg; Flurname auf dem Platz. Nur ungefähr zu lokalisieren.
Ersterwähnung
1084-1088
Historische Namensformen
- Gurthe (1084-88) [Mainzer Urkundenbuch 1, S. 270-271, Nr. 371]
- Gorthe, in (1209)
- Gorde, in (1253) [HStAM Bestand Urk. 16 Nr. 16; Schreibweise nach Druck in: E. E. Becker, Nachrichten von dem ehemaligen Benediktiner-Kloster Breitenau, in: Hessische Beiträge zur Gelehrsamkeit und Kunst, Bd. 2 (1787), Beilagen, S. 25-27, Nr. 3]
- Corde, in (um 1310)
Bezeichnung der Siedlung
- 1084-88: villa.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3520831, 5672856
UTM: 32 U 520749 5671027
WGS84: 51.190277° N, 9.29691° O
Statistik
Ortskennziffer
63401802008
Verfassung
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1084-88: Erzbischof Wezilo von Mainz übergibt dem Kloster Hasungen das Lehnsgut seines Ritters Gunzo im Dorf Gurthe.
- 1253: Graf Berthold von Felsberg schenkt Kloster Breitenau eine Hufe zu Gurthe.
- Um 1340: Stift Fritzlar bezieht Zinsen aus Gurthe.
Zehntverhältnisse
1209: Stift Fritzlar hat Zehnteinkünfte in Gurthe, desgleichen um 1310.
Ortsadel
1268 und kurz nach 1376.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gurthe, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4372_gurthe> (aufgerufen am 30.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4372