Gurthe

Wüstung · 190 m über NN  
Gemarkung
Kirchberg
Gemeinde
Niedenstein
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

5,2 km nordwestlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage

0,5 km südlich von Kirchberg; Flurname auf dem Platz. Nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung

1084-1088

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • 1084-88: villa.

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3520831, 5672856
UTM: 32 U 520749 5671027
WGS84: 51.190277° N, 9.29691° O

Statistik

Ortskennziffer

63401802008

Verfassung

Altkreis

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1084-88: Erzbischof Wezilo von Mainz übergibt dem Kloster Hasungen das Lehnsgut seines Ritters Gunzo im Dorf Gurthe.
  • 1253: Graf Berthold von Felsberg schenkt Kloster Breitenau eine Hufe zu Gurthe.
  • Um 1340: Stift Fritzlar bezieht Zinsen aus Gurthe.

Zehntverhältnisse

1209: Stift Fritzlar hat Zehnteinkünfte in Gurthe, desgleichen um 1310.

Ortsadel

1268 und kurz nach 1376.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gurthe, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4372_gurthe> (aufgerufen am 30.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4372