Hirzbach

Gehöftgruppe · 150 m über NN  
Gemarkung
Marköbel
Gemeinde
Hammersbach
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Gehöftgruppe

Lagebezug

10 km nordöstlich von Hanau

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • dorfe (1365)
  • Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden von Hessen aus dem Jahre 1962 als Siedlungsplatz genannt.

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3497488, 5564897
UTM: 32 U 497414 5563111
WGS84: 50.220165° N, 8.963754° O

Statistik

Ortskennziffer

43501302003

Einwohnerstatistik

  • 1632: 9 Dienstpflichtige
  • 1895: 10 Häuser mit 67 Bewohnern

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1458: Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken
  • 1736: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken
  • 1787: Landgrafschaft Hessen, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken (Frauenkloster Nieder-Ilbenstadt)
  • 1806/7-10: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Amt Windecken (Militärverwaltung)
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau, Distrikt Windecken
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Landgericht Windecken
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Hanau
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hanau
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Hanau
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Hanau
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Hanau
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Mainz-Kinzig-Kreis

Altkreis

Hanau

Gericht

  • Mitte des 14. Jahrhunderts gehören Hirzbach und Baiersrode zum Gericht Marköbel.

Herrschaft

  • 1421 bildet Hirzbach zusammen mit Marköbel eine Gemeinde im Amt Windecken

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1128 weist Erzbischof Adalbert I. von Mainz dem Domkapitel u.a. 10 solidi aus Hirzach für Speisen an. 1252 überlässt St. Viktor in Mainz seien Güter in Hirzbach gegen einen Zins den Antonitern zu Rossdorf.
  • Kloster Ilbenstadt erwirbt hier 1255 Besitz. 1365 tragen Markolf von Hülshofen und seine Frau dem Ulrich von Hanau an Stelle seines verkauften Gutes in Hirzbach eine eigene Hube in Niederdorffelden auf.
  • 1804 verkauft der Graf von Leinnigen-Westerburg als Besitzer Ilbenstadts zwei Hirzbacher Höfe an Hessen.

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • 1254 schenkt Reinhard, Herr zu Hanau die Kapelle St. Maria den Antonitern.

Pfarrzugehörigkeit

1375 steht die Kapelle unter dem Roßdorfer Landkapitel.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hirzbach, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12473_hirzbach> (aufgerufen am 30.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/12473