Hirzbach
Gehöftgruppe · 150 m über NN
Gemarkung
Marköbel Gemeinde
Hammersbach Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Hirzbacherhöfe im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Gehöftgruppe
Lagebezug
10 km nordöstlich von Hanau
Historische Namensformen
- Hirzbach (1128) [UB Mainz 1, S. 466-468, Nr. 554]
- Hircisbach (1252) [HHStAW Best. 35, U 11; Druck: Urkundenbuch Hanau 1, S. 205, Nr. 279]
- Herzspach (1365) [Urkundenbuch der Herren von Hanau 3, S. 561-562, Nr. 507]
- Hirzbacher Höfe [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
Bezeichnung der Siedlung
- dorfe (1365)
- Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden von Hessen aus dem Jahre 1962 als Siedlungsplatz genannt.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3497488, 5564897
UTM: 32 U 497414 5563111
WGS84: 50.220165° N, 8.963754° O
Statistik
Ortskennziffer
43501302003
Einwohnerstatistik
- 1632: 9 Dienstpflichtige
- 1895: 10 Häuser mit 67 Bewohnern
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1458: Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken
- 1736: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken
- 1787: Landgrafschaft Hessen, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken (Frauenkloster Nieder-Ilbenstadt)
- 1806/7-10: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Amt Windecken (Militärverwaltung)
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau, Distrikt Windecken
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Landgericht Windecken
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Hanau
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hanau
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Hanau
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Hanau
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Hanau
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Mainz-Kinzig-Kreis
Altkreis
Hanau
Gericht
- Mitte des 14. Jahrhunderts gehören Hirzbach und Baiersrode zum Gericht Marköbel.
Herrschaft
- 1421 bildet Hirzbach zusammen mit Marköbel eine Gemeinde im Amt Windecken
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1128 weist Erzbischof Adalbert I. von Mainz dem Domkapitel u.a. 10 solidi aus Hirzach für Speisen an. 1252 überlässt St. Viktor in Mainz seien Güter in Hirzbach gegen einen Zins den Antonitern zu Rossdorf.
- Kloster Ilbenstadt erwirbt hier 1255 Besitz. 1365 tragen Markolf von Hülshofen und seine Frau dem Ulrich von Hanau an Stelle seines verkauften Gutes in Hirzbach eine eigene Hube in Niederdorffelden auf.
- 1804 verkauft der Graf von Leinnigen-Westerburg als Besitzer Ilbenstadts zwei Hirzbacher Höfe an Hessen.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- 1254 schenkt Reinhard, Herr zu Hanau die Kapelle St. Maria den Antonitern.
Pfarrzugehörigkeit
1375 steht die Kapelle unter dem Roßdorfer Landkapitel.
Nachweise
Literatur
Weblinks
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hirzbach, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12473_hirzbach> (aufgerufen am 30.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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