Romsthal

Die Lage von Romsthal im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Dorf
Lagebezug
11,4 km südwestlich von Schlüchtern
Lage und Verkehrslage
Am linken Ufer der Salz
Historische Namensformen
- Ramsthal (1365)
- Romsthal (1725)
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3526791, 5575746
UTM: 32 U 526706 5573955
WGS84: 50.317097° N, 9.375109° O
Statistik
Ortskennziffer
435002080
Flächennutzungsstatistik
- 1885 (Hektar): 577, davon 231 Acker (= 40.03 %), 79 Wiesen (= 13.69 %), 223 Holzungen (= 38.65 %)
- 1961 (Hektar): 580, davon 727 Wald (= 125.34 %)
Einwohnerstatistik
- 1725: 40 Haushaltungen
- 1812: 77 Feuerstellen mit 542 Seelen
- 1885: 523, davon 23 evangelisch (= 4.40 %), 434 katholisch (= 82.98 %), 66 Juden (= 12.62 %)
- 1961: 638, davon 36 evangelisch (= 5.64 %), 599 katholisch (= 93.89 %)
- 1970: 669
Diagramme
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Freiherr von Hutten zum Stolzenberg, Huttischer Grund (Mannlehen von der Grafschaft Hanau)
- 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Salmünster
- 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
- 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis
Altkreis
Schlüchtern
Gemeindeentwicklung
Seit 01.12.1970 Ortsteil der Stadt Salmünster, seit 01.07.1974 Stadt Bad Soden-Salmünster.
Gericht
- Peinlichkeitsgericht Salmünster
- Amtsgericht Salmünster
- 1822: Justizamt Salmünster (Gericht Romsthal)
- 1867: Amtsgericht Salmünster
- 1968: Amtsgericht Schlüchtern
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Romsthal war hanauisches Lehen derer von Romsthal, 1447 Heinrichs von Biebergau, 1470 Reiprechts von Büdingen, seit 1470 derer von Hutten.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Bis 1893 Filiale von Salmünster, seitdem Pfarrei mit den 4 Dörfern des huttischen Grundes
Bekenntniswechsel
Der Ort blieb katholisch.
Juden
Provinzial-Rabbinat Hanau, zusammen mit Eckardroth eine Gemeinde. 1861: 78: 1905: 49; 1932/33: 26 Juden; 1936: 15 Juden In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind Juden im Ort ansässig. In den 1920er Jahren leben viele der Juden in ärmlichen Verhältnissen. Die Synagoge der Gemeinde liegt befand sich in einem kleinen Gebäude in Eckardroth, das Haus wurde 1936 verkauft. Berufe: Händler, Handwerker. Der Friedhof lag in der Gemarkung Eckardroth.
Kultur
Schulen
1910 einklassige Volksschule
Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Romsthal, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12548_romsthal> (aufgerufen am 10.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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