Eckardroth

Die Lage von Eckardroth im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Dorf
Lagebezug
12,2 km südwestlich von Schlüchtern
Lage und Verkehrslage
Am rechten Ufer der Salz
Historische Namensformen
- Ekharterode (1356)
- Eckartrode (1384)
- Ecketerode (1447)
- Eckenrode (1558)
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3526552, 5576120
UTM: 32 U 526467 5574329
WGS84: 50.32047° N, 9.371779° O
Statistik
Ortskennziffer
435002040
Flächennutzungsstatistik
- 1885 (Hektar): 167, davon 62 Acker (= 37.13 %), 31 Wiesen (= 18.56 %), 57 Holzungen (= 34.13 %)
- 1961 (Hektar): 168, davon 0 Wald
Einwohnerstatistik
- 1812: 34 Feuerstellen mit 447 Einwohnern
- 1885: 436, davon 6 evangelisch (= 1.38 %), 391 katholisch (= 89.68 %), 39 Juden (= 8.94 %)
- 1961: 520, davon 48 evangelisch (= 9.23 %), 471 katholisch (= 90.58 %)
- 1970: 532
Diagramme
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Freiherr von Hutten zum Stolzenberg, Huttischer Grund (Eigentum)
- 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Salmünster
- 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
- 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis
Altkreis
Schlüchtern
Gemeindeentwicklung
Seit 01.04.1972 Ortsteil der Stadt Bad Soden bei Salmünster, seit 01.07.1974 Stadt Bad Soden-Salmünster.
Gericht
- 1822: Justizamt Salmünster (Gericht Romsthal)
- 1867: Amtsgericht Salmünster
- 1968: Amtsgericht Schlüchtern
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Nach einem Bericht von 1814 war Eckardroth Allod derer von Hutten.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Eingepfarrt nach Romsthal.
Bekenntniswechsel
Der Ort blieb katholisch.
Juden
Provinzial Rabbinat Hanau, der Ort bildet zusammen mit Romsthal eine Gemeinde. 1861: 94; 1905: 37 Juden. 1925/26 verlassen die letzten Juden den Ort. Erste Juden wahrscheinlich seit Mitte des 18. Jahrhunderts ansässig. Im Ort befand sich die Synagoge für beide Orte, sie wurde 1936 verkauft. Berufe: Händler und Handwerker Der Friedhof der Gemeinde lag in der Gemarkung Eckardroth. Angelegt wurde dieser vor 1750. (alemannia-judaica)
Kultur
Schulen
1910 Volksschule mit zwei Stellen
Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
- Hessische Flurnamen
- Historische Kartenwerke
- Jüdische Friedhöfe
- Synagogen in Hessen
- Topografische Karten
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Eckardroth, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12518_eckardroth> (aufgerufen am 10.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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