Gattenhofen

Wüstung · 187 m über NN  
Gemarkung
Oberursel
Landkreis
Hochtaunuskreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

4,5 km südwestlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage

Am Urselbach 0,5 km südöstlich von Oberursel gelegen Flurname "Am Gattenhöfer Loch"

Ersterwähnung

1250/60

Siedlungsentwicklung

Die Siedlung wurde schon im Eppsteinischen Lehensregister erwähnt und existierte somit schon in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Im 14. Jahrhundert war Gattenhofen eine Mahl- später Papiermühle und Kupferhammer.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (1250/60)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3470199, 5562253
UTM: 32 U 470136 5560468
WGS84: 50.195649° N, 8.581595° O

Statistik

Ortskennziffer

43400802005

Verfassung

Altkreis

Obertaunuskreis

Gericht

  • 1433: Landgericht Eppstein, Grafschaft Ursel-Stulen (zu Königstein)

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Die Güter, welche die Herren von Eppstein zu Gattenhofen hatten, trugen sie nach dem Lehnsverzeichnis von einem Grafen Emicho zu Lehen, der wohl zum Geschlecht der Grafen von Leinigen gehörte. Eine villa zu Gattenhofen hatten sie als Lehen des Grafen von Nürings. 1433 fiel Gattenhofen an Eberhard von Eppstein.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

1351 zum Kirchspiel von Oberursel gehörig

Kirchliche Mittelbehörden

Erzbistum Mainz, Archidiakonat des Propstes von St. Peter in Mainz, Dekanat Eschborn

Nachweise

Literatur

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gattenhofen, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/11712_gattenhofen> (aufgerufen am 21.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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