Wenden

Wüstung · 412 m über NN  
Gemarkung
Oberbeisheim
Gemeinde
Knüllwald
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

6,5 km südöstlich von Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage

1,5 km westlich von Ober-Beisheim. Dicht an der Gemarkungsgrenze Ober-Beisheim; Flurname vor den Wenden, Wendengut; Forstort: Wendener Platte.

Ersterwähnung

1081

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Ende 14. Jahrhundert: wüst.
  • 1575/85: Gehölz.

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3535240, 5652794
UTM: 32 U 535152 5650973
WGS84: 51.009246° N, 9.501056° O

Statistik

Ortskennziffer

63401111005

Einwohnerstatistik

  • Ende 14. Jahrhundert: wüst.

Verfassung

Altkreis

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1081: Erzbischof Siegfried I. von Mainz bestätigt Kloster Hasungen die diesem bei der Gründung 1074 geschenkten Güter, darunter in Wenden (Fälschung).
  • Um 1255: Stift Fritzlar hat Einkünfte zu Wenden, desgleichen um 1310.
  • Ende 14. Jahrhundert: Wüstung Wenden hessisches Lehen der von Felsberg.

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • 1537: vor den Wenden by der wüsten Kirchen (vgl. Historische Namensformen).

Siehe auch

Weitere Angebote in LAGIS

Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wenden, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4338_wenden> (aufgerufen am 15.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4338