Wenden
Wüstung · 412 m über NN
Gemarkung
Oberbeisheim Gemeinde
Knüllwald Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Wenden im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
6,5 km südöstlich von Homberg (Efze).
Lage und Verkehrslage
1,5 km westlich von Ober-Beisheim. Dicht an der Gemarkungsgrenze Ober-Beisheim; Flurname vor den Wenden, Wendengut; Forstort: Wendener Platte.
Ersterwähnung
1081
Historische Namensformen
- Winuthun (1081) [Fälschungen um 1100 HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 585 und HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 586. Druck UB Mainz 1, S. 253-258, Nr. 358]
- Winethe, apud (um 1255)
- Wenden, in (um 1310)
- Wenden by der wüsten Kirchen, vor den (1537)
Bezeichnung der Siedlung
- Ende 14. Jahrhundert: wüst.
- 1575/85: Gehölz.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3535240, 5652794
UTM: 32 U 535152 5650973
WGS84: 51.009246° N, 9.501056° O
Statistik
Ortskennziffer
63401111005
Einwohnerstatistik
- Ende 14. Jahrhundert: wüst.
Verfassung
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1081: Erzbischof Siegfried I. von Mainz bestätigt Kloster Hasungen die diesem bei der Gründung 1074 geschenkten Güter, darunter in Wenden (Fälschung).
- Um 1255: Stift Fritzlar hat Einkünfte zu Wenden, desgleichen um 1310.
- Ende 14. Jahrhundert: Wüstung Wenden hessisches Lehen der von Felsberg.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- 1537: vor den Wenden by der wüsten Kirchen (vgl. Historische Namensformen).
Nachweise
Literatur
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wenden, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4338_wenden> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4338