Steinbrückenmühle
Wüstung · 175 m über NN
Gemarkung
Fritzlar Gemeinde
Fritzlar Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Steinbrückenmühle im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
An der alten Steinbrücke über die Eder.
Lage und Verkehrslage
Am Süd-Rand der Stadt Fritzlar.
Ersterwähnung
1271
Letzterwähnung
1708
Historische Namensformen
- molendinum iuxta lapideum pontem (1271) [Westf. Urkundenbuch IV Nr. 1255]
- molendinum lapideum (um 1340)
- Beckermule, de (1358)
- steynenbrucken molen, an der (1387)
- steynenbruckemolen, an der (1439)
- Steynbrugkenmoln (um 1450)
- Steynbrockenmole (1453)
- Steinbrugkenmolen, uß der (1461)
- Steinbruckenmohln (1462)
- Steynenmollen, uff dy (1490)
- Steynenbrugkenmolen, uff der Fronmulen, uß der (1492)
- Stein Mühlen (1708)
- Steinbrücken-Mühle
Bezeichnung der Siedlung
- Mühle
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3519566, 5666042
UTM: 32 U 519484 5664215
WGS84: 51.129074° N, 9.278446° O
Statistik
Ortskennziffer
63400502018
Verfassung
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1271: Ludwig von Osdagessen verzichtet gegen Stift Fritzlar auf Ansprüche an der Steinbrückenmühle.
- 1289: Ritter Wigand Fraiz verkauft sein Viertel der Steinbrückenmühle an Stift Fritzlar.
- 1302: Werner von Reichenhob, Kantor des Stifts Fritzlar, schenkt dem Stift seine Einkünfte aus der halben Steinbrückenmühle.
- 1307: Streit zwischen Steinbrückenmühle und Kappeler Mühle wegen Wehrausbesserung; Beständer Hermann und Konrad.
- 1316: Stift Fritzlar erhält einen Anteil an den Einkünften der Steinbrückenmühle.
- 1321: Hermann genannt vorm Tor überlässt dem Stift Fritzlar die Einkünfte aus der Steinbrückenmühle.
- Um 1340 und noch um 1450: Stift Fritzlar hat Einkünfte aus der Steinbrückenmühle.
- Um 1390: Stift Fritzlar hat Getreidezins von der Steinbrückenmühle bei Kloster Haina eingetauscht.
- 1396: Hans Glasewalt verkauft eine Gülte aus der Steinbrückenmühle an Albert von Gudensberg.
- 1409: Derselbe verkauft eine Gülte aus der Steinbrückenmühle an die Witwe des Schöffen Rudolf Knorr.
- 1490: Verkauf eines Zinses an der Steinbrückenmühle, Stadt und Kapitel Fritzlar einigen sich wegen Instandsetzung des Wehrs der Steinbrückenmühle.
- 1499: Henne Knorr verkauft dem Stift Fritzlar seine Erbgerechtigkeit an der Steinbrückenmühle.
- 1708: Stadt und Stift Fritzlar einigen sich wegen der Gerechtigkeit an der Steinbrückenmühle
Zehntverhältnisse
1274: Die Steinbrückenmühle zahlt Ersatz für erzbischöflichen Zehnten an Kloster Spieskappel.
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 281 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Steinbrückenmühle, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4270_steinbrueckenmuehle> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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