Rengershausen
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Wüstung im Bereich der Gemarkungen Kerstenhausen, Arnsbach und Kleinenglis.
Ersterwähnung
1239
Historische Namensformen
- Ringolveshusen (um 1239) (Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1 Nr. 107)
- Rengelshusen (1324) (UA Ziegenhain)
- Rengillishusen (1342) (Wyss 2, 719)
- Rengershusin [1353]
- Rengershusen, Reingirshusen(1359) [UA von Falkenberg]
- Renßgußhusen, Renßgoßhusen(1421) [Landau]
Statistik
Ortskennziffer
63400108002
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- undatiert: Amt Borken
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Gericht
- 1353: Die von Löwenstein-Westerburg verkaufen dem Landgraf Gericht Rengershausen.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1353: Die von Löwenstein-Westerburg verkaufen dem Landgraf Heinrich Zehnten und Vogtgut zu Rengershausen.
Zehntverhältnisse
Vor 1239: Hermann von Grenzbach trug von Graf Heinrich von Reichenbach den Zehnten zu Rengershausen zu Lehen.
1353: Die von Löwenstein-Westerburg verkaufen dem Landgraf Heinrich Zehnten und Vogtgut zu Rengershausen.
1359: Johann von Falkenberg genannt Grusing überträgt dem Erzstift Mainz seinen Zehnten zu Rengershausen.
1421: Graf Johann von Ziegenhain belehnt Hermann von Falkenberg mit Zehnten zu Rengershausen.
1426: Isolde, Witwe Werners von Falkenberg gibt den Zehnten zu Rengershausen, den sie zu gleichen Teilen mit dem Abt von Haina innehatte, an Erzbischof Konrad von Mainz zurück.
Ortsadel
1342
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rengershausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4202_rengershausen> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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