Gleimenhagen

Die Lage von Gleimenhagen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
13,5 km südlich von Fritzlar
Lage und Verkehrslage
Am Nordwest-Rand der Gemarkung Dillich; Flurname Gleimenweg, -wiese.
Ersterwähnung
1221
Siedlungsentwicklung
1348: wüst.
1546: Festlegung der Gemarkunggrenze.
Historische Namensformen
- Gliminhain, in (1221) [Wyss Urkundenbuch Deutscher Orden I Nr. 10]
- Glimenhagen, de (1303)
- Glymenhagen, de (1325)
- Glimenhan, de (1333)
- Glymenhain (1348)
- Glymmenhain, de (1414)
- Glymenhain (1521)
- Glymanhayn (1522)
- Glymanhain (1522)
- Glimenhagen (16. Jahrhundert)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3518781, 5652194
UTM: 32 U 518699 5650373
WGS84: 51.004624° N, 9.266515° O
Statistik
Ortskennziffer
63400103001
Einwohnerstatistik
- 1348: wüst.
Verfassung
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Herrschaft
- 1531: Landgraf belehnt Jost von Weiters mit Gleimenhagen.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1221: Graf Ludwig von Ziegenhain überträgt dem Deutschen Orden Marburg 2 Mühlen zu Gleimenhagen.
- 1348: Kloster Spieskappel tauscht mit Stift Fritzlar Abgaben von 6 Viertel Getreide von Gütern zu Gleimenhagen.
- 1550: Witwe Elisabeth von Linsingen verschreibt aus ihrem dritten Teil der Gleimenwiese oberhalb Haarhausen.
Ortsadel
1266-1374.
Wirtschaft
Mühlen
Graf Ludwig von Ziegenhain überträgt 1221 dem Deutschen Orden Marburg 2 Mühlen zu Gleimenhagen.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gleimenhagen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4131_gleimenhagen> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4131