Breitenloch

Die Lage von Breitenloch im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
7 km westlich von Frankfurt am Main
Lage und Verkehrslage
Zwischen Sossenheim und Rödelheim dicht an der BAB 648: Flurbezeichnung Breitloch
Siedlungsentwicklung
1218 Dorf, dann Wüstung. 1654 Überschwemmung/1669 Ruinen Breitenlocher Gutshof und Gemarkungsfläche gingen auf Sossenheim über
Historische Namensformen
- Breidenloch (1218) [Nassauisches Urkundenbuch 1,1, S. 250 , Nr. 351 = Falck, Mainzer Regesten 1, Nr. 264, S. 148-149]
- Bredinloch (1222) [Nassauisches Urkundenbuch 1,1, S. 268-269, Nr. 380]
- Breydinloch (1353)
- Breydenloch (1393 )
- Breydenloche, im Dorfe (1395)
- Bleydenloch (1416) [Urkunde Bartholomäus Stift]
- Breydloch (1483) [Rödelheimer Kellereibuch]
- Breydeloch (1535) [Urkunde Almostenkasten]
- Braidtlich, naher (1641) [Urkunde Karmeliterkloster]
- Breitenlocher Gutshof (1669 )
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3470196, 5553885
UTM: 32 U 470887 5553215
WGS84: 50.130455° N, 8.592667° O
Statistik
Ortskennziffer
41200020001
Frühere Ortskennziffer
41200084101
Einwohnerstatistik
- 1383: 11 Einwohner
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1398: Kurfürstentum Mainz, Schloß, später Amt Höchst
Altkreis
Frankfurt am Main, Stadt
Gericht
- 1440: Gericht Höchst (Sossenheim und Breidenloch stellen zwei Schöffen)
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1218 bestätigte der Mainzer Erzbischof Siegfried II. dem Kapitel des Stifts St. Mariengraden in Mainz das Patronatsrecht auf die Kirche in Nied das Propst Theoderich an das Kapitel abgetreten hatte. Mit der Überweisung des Patronatsrechts war die Überlassung von Zehntrechten zu Griesheim, Sossenheim und einem Drittel des Zehnten zu Breidenloch verbunden. Das Stift hatte auch noch
- Ende des 14. Jahrhunderts Besitz in Breidenloch.
Nachweise
Literatur
- H. Hupfer, Sossenheim-gestern und heute
- Vogel, Beschreibung Nassau, S. 865
- Bach, Siedlungsnamen, S. 55-56
- Dörr, St. Mariengredenstift, S. 199
- Vollert, Nied, S. 99
- Vollert, Sossenheim, S. 29-30
- Bethke, Main-Taunus-Land, S. 32
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Breitenloch, Frankfurt am Main“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/11763_breitenloch> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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