Emserberg
Wüstung · 403 m über NN
Gemarkung
Niedenstein Gemeinde
Niedenstein Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Emserberg im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
9,5 km nordöstlich von Gudensberg.
Lage und Verkehrslage
Im Nordwesten der Gemarkung Niedenstein. Nicht exakt zu lokalisieren.
Ersterwähnung
1335
Historische Namensformen
- Emseberge, in (1335) (Staatsarchiv Marburg Urkunden Kloster Merxhausen)
- Emmeseberg (1344)
- Ymmeseberge, zu (1377)
- Ymseberge, zu dem (1384)
- Emsperge (1388)
- Emeselberge, zu dem (1399)
- Emesberge, czo dem (1403)
- Emseberg (1434)
- Emeßebergk (1489)
- Amenschenburg (1539)
- Emsserberg (1557)
- Amelsburg (1558)
- Emßberg (1573)
- Embser Berge, am (1575/85)
- Embßerberge (1577)
- Ameschenburgk (1579)
- Emeseberg (1593)
- Embßburgk (1628)
Bezeichnung der Siedlung
- 1335: villa
- 1386: Dorf
- 1399: Hof
- 1489: Gehölz
- 1544: des Orts, da das Dorff Emseberg gelegen
- 1544 und 1557: Wüstung
- 1593: Gehölz
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3519446, 5678410
UTM: 32 U 519364 5676578
WGS84: 51.240248° N, 9.2774° O
Statistik
Ortskennziffer
63401804003
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1575/85: Amt Gudensberg
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Herrschaft
- 1335: Heinrich von Wolfershausen verkauft an Konrad (von Wichdorf genannt) Wackermaul sein Dorf mit Gericht Emserberg.
- 1344: Ludwig von Buchenau verkauft Dorf und Gericht Emserberg an Kloster Merxhausen.
- 1386: Die von Hertingshausen haben Dorf Emserberg von Landgraf Hermann als Lehen inne.
- 1434: Landgraf Ludwig belehnt Hermann Hund mit Emserberg; Belehnungen folgen bis 1655.
- 1489: Landgraf Wilhelm belehnt die Gebrüder Hesse mit einem Drittel von Emserberg.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Nach 1376: Die von Wichdorf haben hessisches Burglehen zu Emserberg.
- 1377: Die Familie Kugelnberg verkauft dem Kloster Merxhausen eine Korngülte zu Emserberg.
- 1384: Henne Guden gen Kugelnberg verkauft dem Kloster Merxhausen sein Gut zu Emserberg.
- 1399: Tile Am Ende verzichtet auf Ansprüche an einem Hof zu Emserberg, den seine Eltern dem Kloster Merxhausen verkauften.
- 1403: Konrad Wegner übergibt sein Gut zu Emserberg dem Kloster Merxhausen.
- 1544: Kurt Hesse verkauft Wiese und Gehölz, hessisches Lehen, an Hospital Merxhausen.
- 1575/85: Die Heß haben ein Drittel Riedegeld aus Emserberg als hessisches Lehen, Kloster Merxhausen und die Hunde haben die Jagd in Emserberg inne.
- 1593: Landgraf Moritz belehnt Daniel Wilhelm Heß mit einem Drittel Gehölz Emserberg.
- 1594: Landgraf Moritz belehnt Wolf von Carlowitz mit einem Drittel Gehölz Emserberg.
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 67.
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 152.
- G. Landau, Beiträge zur hessischen Ortsgeschichte. In: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Alte Folge 8 (1860), S. 98 f.
- R. Haarberg, Siedlungskundliche Untersuchung des Einzugsgebietes der Wiehoff und Matzoff in Niederhessen (Kreis Fritzlar-Homberg). In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 20 (1970), S. 12.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Emserberg, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4087_emserberg> (aufgerufen am 05.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4087