Mitteldissen

Die Lage von Mitteldissen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
2,5 km nordöstlich von Gudensberg.
Lage und Verkehrslage
1,1 km südwestlich Dissen zwischen Dissen und dem Lamsberg; Flurname im Mitteldisser Felde, die Mitteldisser Wiesen.
Ersterwähnung
1303
Letzterwähnung
1436
Historische Namensformen
- mediocri Tusen, in (1303) [HStAM Best. Urk. 147 Nr. 21]
- villa minoris Thusen (1311)
- Myttelthuse (1312)
- Mytteln Thusene, in (1345)
- Mittelnthußin, Mytteln Thusene, zcu (1436)
- Mittelntusen, zu (1579)
- Dissen, Mittel-
- Mittel-Dissen
Bezeichnung der Siedlung
- 1311: villa.
- 1436: zuletzt erwähnt.
- 1936: Feldmark.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3528050, 5672161
UTM: 32 U 527965 5670332
WGS84: 51.183722° N, 9.400115° O
Statistik
Ortskennziffer
63400702001
Verfassung
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1311: Kloster Ahnaberg verkauft seine Güter in der Gemarkung des Dorfes Mittel-Dissen dem Stift Fritzlar.
- 1312: Bürger zu Gudensberg desgleichen.
- 1345: Gudensberger Bürger verschreiben dem Heiligen-Kreuz-Altar in Gudensberg eine Gült aus Wiesen zu Mittel-Dissen.
- 1436: Kloster Hasungen hat eine Hufe zu Mittel-Dissen zu Landsiedelrecht verliehen.
- 1757: Junkerhof zu Mittel-Dissen durch die Herren von Lelewa an J. H. Schmincke verkauft.
Zehntverhältnisse
1303: Johann genannt von Indagine, Bürger zu Gudensberg, verschreibt Kloster Homberg einen Zins vom Zehnten zu Mittel-Dissen.
Ortsadel
1303
Nachweise
Literatur
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mitteldissen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4035_mitteldissen> (aufgerufen am 15.06.2026)
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