Lützelmaden

Die Lage von Lützelmaden im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
4,5 km südöstlich von Gudensberg
Lage und Verkehrslage
1,5 km östlich Maden; TK: Alte Dorfstelle Lützel-Maden. Nur ungefähr lokalisierbar.
Ersterwähnung
1145
Letzterwähnung
1418
Siedlungsentwicklung
Im Bereich der Wüstung kaiserzeitliche und karolingerzeitliche Keramikfunde.
Vorbemerkung Historische Namensformen
Historische Namensformen
- parvo Maden, in (1145) [Mainzer Urkundenbuch 2,1, Nr. 82]
- Luccelen Madenen, in (1154/59) [HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 599; Druck: Stumpf, Acta Maguntina seculi XII. Urkunden zur Geschichte des Erzbisthums Mainz im zwölften Jahrhundert, S. 73-74, Nr. 70]
- Mathen minori, in (1209) [Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde, 61 (1936), S. 35-120, hier S. 84, 97]
- Luccelen Mathenun, in (1217/20) [HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 7, CDS I A 3, Nr. 286, S. 209]
- Luzelen Maden (1293) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, 392-393, Nr. 822]
- Lucellenmaden, in (1305)
- Maden minori, in (1310/15)
- Luszelemnaden (1315)
- Luczelmadin, in (1322)
- minori Maden, in (1335)
- Luczelmaden (1418)
- Lützel-Maden
- Maden, Lützel-
Bezeichnung der Siedlung
- 1293: villa
- 1315: in terminis campi ville L.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3527635, 5669881
UTM: 32 U 527550 5668053
WGS84: 51.163249° N, 9.394005° O
Statistik
Ortskennziffer
63400706002
Verfassung
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1145: Kloster Weißenstein tauscht 2 Mansen in Lützel-Maden vom Kaufunger Ministerialen Erchanger ein.
- 1154/59 erwirbt Abt Hildebold von Hasungen zwei Hufen in Lützelmaden.
- 1217/20: Kloster Hasungen tauscht dem Hermann von Gudensberg genannt Meisenbug 2 Hufen zu Lützel-Maden ein.
- 1293: Die Meisenbug verkaufen Güter in Dorf und Gemarkung Lützel-Maden an Kloster Haina.
- 1294: Die von Schartenberg verzichten gegen Kloster Haina auf alle Ansprüche an obige Güter.
- 1305: Der Fritzlarer Kantor Hermann von Grone erwirbt Güter in Lützel-Maden.
- 1315: Die Meisenbug verkaufen ihre Güter zu Lützel-Maden an Hermann von Grone.
- 1335: Die von Schartenberg schenken dem Lugelin von Felsberg zwei Hufen zu Lützel-Maden.
Zehntverhältnisse
1209: Stift Fritzlar hat Zehnteinkünfte zu Lützel-Maden, desgleichen um 1310.
Nachweise
Literatur
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lützelmaden, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3989_luetzelmaden> (aufgerufen am 10.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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