Siechenhaus

Wüstung · 200 m über NN  
Gemarkung
Bad Hersfeld
Gemeinde
Bad Hersfeld
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

200 m südöstlich der Altstadt von Bad Hersfeld.

Lage und Verkehrslage

Jenseits der Peterstor-Vorstadt vor der alten Fuldabrücke (geänderter Flussverlauf). Hier gibt es die Flurnamen "Im Siechen" und etwas weiter nordöstlich "Hinter dem Siechen".

Ersterwähnung

1273

Letzterwähnung

1817

Siedlungsentwicklung

Das Sondersiechenhaus zur Unterbringung Kranker und Armer wurde 1273 (nach anderer Lesart 1351) erstmals erwähnt. 1609 gab es einen Neubau, der 1807 abbrannte. Das Gebäude gehörte damals zu denjenigen, die in den napoleonischen Wirren von Lingg als symbolisch-wortgetreue Befehlsausführung "geopfert", d. h. in Brand gesteckt wurden, um die Stadt vor der vollständigen Zerstörung zu bewahren. Es wurde nicht wieder aufgebaut, so dass 1819 auch der Abbruch der Kapelle erfolgte. Auf dem Gelände entstand 1865 die

Bezeichnung der Siedlung

  • Sondersiechenhaus mit Kapelle

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3550504, 5637006
UTM: 32 U 550410 5635191
WGS84: 50.866203° N, 9.716343° O

Statistik

Ortskennziffer

63200203046

Verfassung

Altkreis

Hersfeld

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Siechenhaus, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3779_siechenhaus> (aufgerufen am 16.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/3779