Siechenhaus

Die Lage von Siechenhaus im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
200 m südöstlich der Altstadt von Bad Hersfeld.
Lage und Verkehrslage
Jenseits der Peterstor-Vorstadt vor der alten Fuldabrücke (geänderter Flussverlauf). Hier gibt es die Flurnamen "Im Siechen" und etwas weiter nordöstlich "Hinter dem Siechen".
Ersterwähnung
1273
Letzterwähnung
1817
Siedlungsentwicklung
Das Sondersiechenhaus zur Unterbringung Kranker und Armer wurde 1273 (nach anderer Lesart 1351) erstmals erwähnt. 1609 gab es einen Neubau, der 1807 abbrannte. Das Gebäude gehörte damals zu denjenigen, die in den napoleonischen Wirren von Lingg als symbolisch-wortgetreue Befehlsausführung "geopfert", d. h. in Brand gesteckt wurden, um die Stadt vor der vollständigen Zerstörung zu bewahren. Es wurde nicht wieder aufgebaut, so dass 1819 auch der Abbruch der Kapelle erfolgte. Auf dem Gelände entstand 1865 die
Bezeichnung der Siedlung
- Sondersiechenhaus mit Kapelle
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3550504, 5637006
UTM: 32 U 550410 5635191
WGS84: 50.866203° N, 9.716343° O
Statistik
Ortskennziffer
63200203046
Verfassung
Altkreis
Hersfeld
Nachweise
Literatur
- Denkmaltopographie Landkreis Hersfeld-Rotenburg 3, Stadt Bad Hersfeld, S. 7 u. 17 f. (Bildquellen).
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Siechenhaus, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3779_siechenhaus> (aufgerufen am 16.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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