Obterode
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
4 km östlich von Rotenburg an der Fulda
Lage und Verkehrslage
Genaue Lage unbekannt; in der Feldmark von Bebra zwischen Muterode und Bebra
Ersterwähnung
1351
Historische Namensformen
- Ůbirrodde, czů (1351) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 58, Nr. 87]
- Obterode (1354) [HStAM Best. Urk. 57 Nr. 339]
Statistik
Ortskennziffer
63200302003
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Amt Rotenburg
Altkreis
Rotenburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Johann Kil und sein Bruder Lutz verkaufen 1351 ihrer Nichte, der Nonne Bertha Trott in Cornberg, fünf Viertel Korn und Hafer aus dem Gut zu Oberrode zum Seelgerät.
- 1354 bekennen Heinrich von Romrod und seine Frau Jutta, dass sie dem Kloster in Blankenheim eine jährliche Gülte von 3 Schillingen hessicher Währung aus den Äckern in der Dorfmark Bebra nach Obterode hin zu ihrem Seelgerät vermacht haben.
Nachweise
Literatur
- Bebra - Chronik einer Stadt, S. 30-32
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 358
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 113-114]
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Obterode, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3626_obterode> (aufgerufen am 13.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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