Oberneurode

Die Lage von Oberneurode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Gehöftgruppe
Lagebezug
Westlich oberhalb von Unterneurode. Auf Mercators Karte 1592 und in Engelhards Erdbeschreibung 1778/81 als "Das Löchen" bezeichnet.
Ersterwähnung
1553
Historische Namensformen
- Obernrodt (1553) [Friedewalder Salbuch HStAM S Nr. 318]
- Neuenrodt (1585) [Der ökonomische Staat, S. 81; hiermit sind offenbar Ober- und Unterneurode gemeint]
- Löchen, Das (1592) [Mercators Karte HStAM Bestand Karten Nr. R II 28]
- Löschen, Das (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme]
- Ober Neurode (1747) [Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105]
- Löchen, das (1778/81)
- Ober-Neurode oder Löchen (1807)
- Ober Neurode genannt Löhchen [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
- Ober Neurode (1885)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3564008, 5636951
UTM: 32 U 563908 5635136
WGS84: 50.864373° N, 9.908132° O
Statistik
Ortskennziffer
63201606001
Einwohnerstatistik
- 1747: 1 Feuerstätte (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
- 1885: 3 Wohngebäude mit 22 Bewohnern
- 1895: 22 Einwohner
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1553/1585: Landgrafschaft Hessen, Amt Friedwald, Gerichtsstuhl Friedewald
- 1747: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Friedewald (zu Lautenhausen gehörig)
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Friedewald (zu Lautenhausen gehöriger Hof)
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld
Altkreis
Hersfeld
Gemeindeentwicklung
Bis zur Bildung der Gemeinde Unterneurode im Jahre 1943 gehörte Oberneurode zu Lautenhausen.
Herrschaft
- 1553 hat der Landgraf von Hessen die hohe Obrigkeit im Hof Oberrodt inne, zuständig ist das Gericht Friedewald.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Bis zur Bildung der Gemeinde Unterneurode im Jahre 1943 gehörte Oberneurode kirchlich mit Lautenhausen zu Friedewald, während Neurode etwa ab den 20er Jahren nach Ransbach eingepfarrt war.
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 308 (Löchen) u. 350 (Neurode).
Siehe auch
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Orte
Personen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Oberneurode, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3620_oberneurode> (aufgerufen am 31.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/3620