Oberneurode

Gehöftgruppe · 285 m über NN  
Gemarkung
Unterneurode
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Gehöftgruppe

Lagebezug

Westlich oberhalb von Unterneurode. Auf Mercators Karte 1592 und in Engelhards Erdbeschreibung 1778/81 als "Das Löchen" bezeichnet.

Ersterwähnung

1553

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3564008, 5636951
UTM: 32 U 563908 5635136
WGS84: 50.864373° N, 9.908132° O

Statistik

Ortskennziffer

63201606001

Einwohnerstatistik

  • 1747: 1 Feuerstätte (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
  • 1885: 3 Wohngebäude mit 22 Bewohnern
  • 1895: 22 Einwohner

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1553/1585: Landgrafschaft Hessen, Amt Friedwald, Gerichtsstuhl Friedewald
  • 1747: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Friedewald (zu Lautenhausen gehörig)
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Friedewald (zu Lautenhausen gehöriger Hof)
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld

Altkreis

Hersfeld

Gemeindeentwicklung

Bis zur Bildung der Gemeinde Unterneurode im Jahre 1943 gehörte Oberneurode zu Lautenhausen.

Herrschaft

  • 1553 hat der Landgraf von Hessen die hohe Obrigkeit im Hof Oberrodt inne, zuständig ist das Gericht Friedewald.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

Bis zur Bildung der Gemeinde Unterneurode im Jahre 1943 gehörte Oberneurode kirchlich mit Lautenhausen zu Friedewald, während Neurode etwa ab den 20er Jahren nach Ransbach eingepfarrt war.

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Oberneurode, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3620_oberneurode> (aufgerufen am 31.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/3620