Malkus

Wüstung · 432 m über NN  
Gemarkung
Hainrode
Gemeinde
Ludwigsau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

12,5 km südwestlich von Rotenburg an der Fulda

Lage und Verkehrslage

Rund 1,3 km südsüdöstlich der Ortsmitte von Hainrode im Talschluss des Malchustales am Fuße des Kirchrück, wo zwei Quellbachtäler zusammentreffen. Standort der zugehörigen "Wuste Kirch" etwas nördlich von "Pfarrgrund" und "Kirchberg" im Winkel zwischen den beiden Quellbachtälern (hier lokalisiert).

Ersterwähnung

1353

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Dorf (1438)
  • Wüstung (1459)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3541370, 5646910
UTM: 32 U 541279 5645091
WGS84: 50.95595° N, 9.587726° O

Statistik

Ortskennziffer

63201206001

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • Amt Rotenburg

Altkreis

Rotenburg

Herrschaft

  • Hersfeld, Kloster1366-1388 war das Dorf zu 1/3 hersfeldisches Lehen Ottos von Rotenburg (Kopiar Abt Bertholds von Hersfeld). Das Dorf Malkus ist 1411 ererbter ganerbschaftlicher Besitz der von Holzheim (früher von Reichenbach) und von Rodenberg (Depos. von Boyneburg). 1438 besaßen sie den Hälfte des Dorfes. Es wird dann hersfeldisches Lehen der von Holzheim (Rev. 1457, 1522), später der Trott (Rev. 1527-1823). Schließlich erhalten die von Eschwege 1484 und 1561 und nach ihnen 1569 und 1573 die von Wehren Dorf, Gericht und Recht in Malkus als herfeldisches Lehen. Dabei wird festgehalten, dass die von Reichenbach die andere Hälfte haben.

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Malkus, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3429_malkus> (aufgerufen am 13.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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