Hermannshof (Rote Mühle)

Die Lage von Hermannshof (Rote Mühle) im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Gehöftgruppe
Lagebezug
5,8 km östlich von Bad Hersfeld.
Lage und Verkehrslage
5 km südwestlich von Friedewald in einer außerhalb gelegenen Gemarkungsinsel. 2 km ostsüdöstlich von Sorga an der Solz unterm Rodenberg.
Ersterwähnung
1536
Historische Namensformen
- Mühle im Schallesgraben (1536) [H. Derr, Die Mühlen des Hermannshofes bei Sorga und deren Besitzer. Mehr als vier Jahrhunderte Mühlengeschichte im Solztal, in: Mein Heimatland 48, Heft 4 (2009), S. 13-16]
- Schallesmühle (1543) [H. Derr, Die Mühlen des Hermannshofes bei Sorga und deren Besitzer. Mehr als vier Jahrhunderte Mühlengeschichte im Solztal, in: Mein Heimatland 48, Heft 4 (2009), S. 13-16]
- Mühle unterm Rothenbergk (1554 u. 1555) [H. Derr, Die Mühlen des Hermannshofes bei Sorga und deren Besitzer. Mehr als vier Jahrhunderte Mühlengeschichte im Solztal, in: Mein Heimatland 48, Heft 4 (2009), S. 13-16]
- Rothen mühle unterm Rothenbergk (1569) [StAM 17 I Nr. 1260 fol. 15 oben]
- Rodemoel unterm Rodenberge (1579) [HStAM S Nr. 318 (Friedewalder Salbuch), Bl. 43 v]
- Rodemühl (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme]
- Rothemühle (1771) [HStAM Best. 49 d Hersfeld Nr. 65]
- Hermannshof (1885)
- Rothemühle (1926) [Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 409]
- Hermannshof (1926) [Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 228]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3555758, 5637066
UTM: 32 U 555662 5635251
WGS84: 50.86626° N, 9.790977° O
Statistik
Ortskennziffer
63200601005
Einwohnerstatistik
- 1885: 1 Wohnhaus mit 32 Bewohnern
- 1895: 19 Bewohner
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Ab 1648: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Friedewald
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Friedewald
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Friedewald (zu Friedewald gehörig)
Altkreis
Hersfeld
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Die Rote Mühle wurde vermutlich als Lehensmühle des hersfeldischenKlosters Petersberg errichtet .
- Nach dem Westfälischen Frieden 1648 kam sie zu Hessen-Kassel.
Wirtschaft
Mühlen
1771 wird die Papiermühle mit dem Wasser der Solz über ein oberschlächtiges Wasserrad betrieben. Der Mahlmühlenbetrieb wird 1965 eingestellt.
Nachweise
Literatur
- H. Derr, Die Mühlen des Hermannshofes bei Sorga und deren Besitzer. Mehr als vier Jahrhunderte Mühlengeschichte im Solztal, in: Mein Heimatland 48, Heft 4 (2009), S. 13-16
- Scholz, Wasser- und Windmühlen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, S. 73-75
- Denkmaltopographie Landkreis Hersfeld-Rotenburg 1, S. 248.
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 228 (Hermannshof) u. 409 (Rothemühle).
- Fundberichte aus Hessen 1991, S. 394 u. 461 (Abb.) (Sippel) > Fluropferfund ("Dornshecke" 1 km nördlich).
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hermannshof (Rote Mühle), Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3304_hermannshof-rote-muehle> (aufgerufen am 10.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/3304