Oberhasel

Wüstung · 284 m über NN  
Gemarkung
Weißenhasel
Gemeinde
Nentershausen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

15,2 km nordöstlich von Rotenburg an der Fulda.

Lage und Verkehrslage

Zwischen Nentershausen und Weißenhasel. Während die eigentliche Dorfstelle noch nicht lokalisiert ist, befand sich 0,2 km nordöstlich der Oberhaseler Mühle (heute: Gerlachsmühle) die abgegangene, zugehörige Kirche auf dem Kirchberg, einem hoch aufragenden, schmalen Geländesporn, im Wiesengelände (hier lokalisiert).

Ersterwähnung

1282

Vorbemerkung Historische Namensformen

In den mittelalterlichen Schriftquellen wird erst vergleichsweise spät und nicht konsequent zwischen Niederhasel (= Weißenhasel), Oberhasel und Schwarzenhasel differenziert. 1451 und 1480 werden alle drei in den Zinsregistern der Propstei Germerode genannt (Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 492, 498, Nr. 1266, 1279)

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Dorf (1365)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3565760, 5655120
UTM: 32 U 565660 5653297
WGS84: 51.027476° N, 9.936291° O

Statistik

Ortskennziffer

63201306001

Verfassung

Altkreis

Rotenburg

Herrschaft

  • 1365 belehnt der Abt von Hersfeld die Kinder des Ritters Ludwig von Baumbach mit Holzrechten des Klosters Cornberg in Oberhasel.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1282 verkauft Hermann Trott dem Kloster Bubenbach (Cornberg) zwei Hufen in Oberhasel und in Imshausen.

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Oberhasel, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3199_oberhasel> (aufgerufen am 12.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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