Karsthagen

Wüstung · 215 m über NN  
Gemarkung
Hümme
Gemeinde
Hofgeismar
Landkreis
Kassel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

6 km nordöstlich von Hofgeismar

Lage und Verkehrslage

Wüst im Gericht Trendelburg etwa 1,4 km östlich von Hümme. Dort findet man weiträumig die Flurnamen Der kleine Kasthagen, Kasthagerfeld, Uf der Küch, Casthager Mühlenbreite und Großer Kasthagen. Demnach kann die Lage der Wüstung dort voerst nur ungefähr lokalisiert werden.

Ersterwähnung

1220

Siedlungsentwicklung

Die Wüstung ist 1455 landgräflich und wird von Haldungen und Hümme aus bebaut.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Dorf (vor 1220)
  • Wüstung (1455)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3529620, 5711945
UTM: 32 U 529535 5710100
WGS84: 51.541226° N, 9.425877° O

Statistik

Ortskennziffer

63301306007

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1455: Landgrafschaft Hessen, Amt Trendelburg

Altkreis

Hofgeismar

Herrschaft

  • Vor 1220 statten die Brüder von Dassel ihre Schwester und deren Verlobten, Berthold von Schöneberg, mit einem Teil der Grafschaft aus, u.a. mit Karsthagen. Nach dem ältesten Lehnbuch der Edelherren von Schöneberg verfügten diese im 13. und 14. Jahrhundert in Karsthagen über mehrere Hufen, die zu Lehen ausgetan sind. 1429 gelangt die Wüstung in landgräflichen Besitz. 1455 umfasst die Feldmark 37 Morgen, 1485 vier Hufen, die zu Lehen ausgetan sind.

Wirtschaft

Mühlen

Casthager Mühlenbreite (siehe Ortslage)

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Karsthagen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2857_karsthagen> (aufgerufen am 19.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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