Todenhausen

Die Lage von Todenhausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
4 km nordwestlich von Kassel
Lage und Verkehrslage
Nordwestlich Kirchditmold Flurbezeichnungen Im Todenhausen und Todenhäuser Graben
Ersterwähnung
1097
Letzterwähnung
1382
Vorbemerkung Historische Namensformen
Zum gleichnamigen Ort bei Wolfhagen vgl. Todenhausen
Historische Namensformen
- Duodenhusun, e regione (1097) [UB Mainz 1, S. 299-300, Nr. 395]
- Dodenhusen, in (1143) [UB Mainz 2,1, S. 87-89, Nr. 45]
- Důdinhusen, iuxta (1170) [UB Mainz 2,1, S. 553-554, Nr. 325]
- Dvdinhvsin, iuxta (1184) [UB Mainz 2,2, Nr. 467, S. 762-763]
- Duͤdenhusen, in (1196) [UB Mainz 2,2, S. 1051-1052, Nr. 646]
- Todinhusin, zu (1382) [Klosterarchive 2: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, S. 1549, Nr. 1549]
- Doethausen (1539) [HStAM Bestand S Nr. 414 I]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3530835, 5688154
UTM: 32 U 530749 5686319
WGS84: 51.327328° N, 9.441321° O
Statistik
Ortskennziffer
61100004502
Frühere Ortskennziffer
61100042102
Einwohnerstatistik
- Das Dorf scheint bereits 1382 wüst gewesen zu sein.
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- undatiert: wüst im Amt Baune
Altkreis
Kassel, kreisfreie Stadt
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1097 schenkt der Edle Ditmar dem Mainzer Albansstift einige Mansen in Todenhausen.
Zehntverhältnisse
1143 bestätigt der Mainzer Erzbischof Heinrich dem durch die Einwohner von Kirchditmold gegründeten Augustinerchorherrenstift Weißenstein u.a. den Besitz von Gütern in Todenhausen. 1170 überträgt Erzbischof Christian von Mainz dem Augustinerchorherren- und frauenstift Weißenstein den Neubruchzehnten aus den Wäldern oberhalb von Todenhausen.
1184 schenkt Erzbischof Konrad von Mainz dem Stift den von den Grafen Arnold und Heinrich von Schauenburg aufgelassenen Zehnten in Blickershausen und den Rodungszehnten von zwei Hufen bei Todenhausen.
1196 vertauscht Erzbischof Konrad von Mainz an das Augustinerchorfrauenstift Weißenstein den Zehnten in Todenhausen gegen Besitz in Oberzwehren und Nordshausen.
Nachweise
Literatur
- Schmid, St. Alban, S. 305-306
- K. Heinemeyer, Königshöfe und Königsgut im Raum Kassel, S. 305 (Register)
- Görlich, Wolfhagen, S. 298-300
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 53
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 468
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Todenhausen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2807_todenhausen> (aufgerufen am 13.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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