Hechinehe

Die Lage von Hechinehe im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
2,5 km südwestlich von Kassel vermutet
Lage und Verkehrslage
1074 wurde es zusammen mit wüst Mattenberg bei Oberzwehren zusammen genannt, so dass es gemäß H. Reimer wohl auch im Gericht Zwehren gelegen haben wird (Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 214). Vielleicht leitete hiervon die Heckerswise in campis ville Tvern inferioris im Jahr 1307 ihren Namen her (Landau, Beschreibung des Hessengaues, S. 73). Diese Flur Die Heckerswiesen findet sich jedenfalls auch im HLGL-Flurnamenverzeichnis der 1930er Jahre 1,2 km nordöstlich von Niederzwehren (hier mittig lokalisiert).
Ersterwähnung
1074
Letzterwähnung
1307 (?)
Siedlungsentwicklung
1307 ist nur noch von einem pratum die Rede, daher vermutlich zu diesem Zeitpunkt bereits wüst.
Historische Namensformen
- Hechinehe, in; Hechinee, in (1081) [Fälschungen um 1100 HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 585 und HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 586. Druck UB Mainz 1, S. 253-258, Nr. 358]
- Hekerswise in campis ville Tvern inferioris (1307) [Roques, Urkundenbuch Kloster Kaufungen 1, S. 107, Nr. 106]
- Heckerswiesen, die (1930er) [HLGL-Flurnamenverzeichnis]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3533525, 5684574
UTM: 32 U 533438 5682740
WGS84: 51.294999° N, 9.479576° O
Statistik
Ortskennziffer
61100009105
Frühere Ortskennziffer
61100081105
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- undatiert: wohl im Gericht Zwehren
Altkreis
Kassel, kreisfreie Stadt
Gericht
- Wohl im Gericht Zwehren
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Um 1081 bestätigt der Mainzer Erzbischof Siegfried I. dem Kloster Hasungen den Besitz einer Hufe in Hechinehe.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hechinehe, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2791_hechinehe> (aufgerufen am 17.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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