Hechinehe

Wüstung · 150 m über NN  
Gemarkung
Niederzwehren
Gemeinde
Kassel
Landkreis
Kassel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

2,5 km südwestlich von Kassel vermutet

Lage und Verkehrslage

1074 wurde es zusammen mit wüst Mattenberg bei Oberzwehren zusammen genannt, so dass es gemäß H. Reimer wohl auch im Gericht Zwehren gelegen haben wird (Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 214). Vielleicht leitete hiervon die Heckerswise in campis ville Tvern inferioris im Jahr 1307 ihren Namen her (Landau, Beschreibung des Hessengaues, S. 73). Diese Flur Die Heckerswiesen findet sich jedenfalls auch im HLGL-Flurnamenverzeichnis der 1930er Jahre 1,2 km nordöstlich von Niederzwehren (hier mittig lokalisiert).

Ersterwähnung

1074

Letzterwähnung

1307 (?)

Siedlungsentwicklung

1307 ist nur noch von einem pratum die Rede, daher vermutlich zu diesem Zeitpunkt bereits wüst.

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3533525, 5684574
UTM: 32 U 533438 5682740
WGS84: 51.294999° N, 9.479576° O

Statistik

Ortskennziffer

61100009105

Frühere Ortskennziffer

61100081105

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • undatiert: wohl im Gericht Zwehren

Altkreis

Kassel, kreisfreie Stadt

Gericht

  • Wohl im Gericht Zwehren

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Um 1081 bestätigt der Mainzer Erzbischof Siegfried I. dem Kloster Hasungen den Besitz einer Hufe in Hechinehe.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hechinehe, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2791_hechinehe> (aufgerufen am 17.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/2791