Geilenrod
Wüstung · 306 m über NN
Gemarkung
Elbenberg Gemeinde
Naumburg Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Geilenrod im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
12,5 km südsüdöstlich von Wolfhagen
Lage und Verkehrslage
1,5 km südöstlich von Elberberg in dessen Altgemarkung in Richtung Riede in der Flur Geilenrode (hier mittig lokalisiert).
Ersterwähnung
1209
Letzterwähnung
1433
Historische Namensformen
- Geillenroth, in (1209) [Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde , 61 (1936), S. 35-120, hier S. 53, 89]
- Geilenrot (1213)
- Geylenrad, das alte (1433)
- Geilenrode [heutiger Flurname]
Bezeichnung der Siedlung
- villa (1213)
- das alte (1433)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3516071, 5676265
UTM: 32 U 515991 5674434
WGS84: 51.221073° N, 9.228976° O
Statistik
Ortskennziffer
63301804003
Einwohnerstatistik
- 1433: wüst
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Amt Gudensberg
Altkreis
Wolfhagen
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1433 tauschte Werner von Elben das alte Geylenrad, damals also wüst, vom Kloster Merxhausen ein (UA Merxhausen). Es war hessisches Lehen der von Buttlar als Elbischer Erben.
Zehntverhältnisse
1209 hat das Petersstift Fritzlar Zehnteinkünfte in Geilenrod
Kirche und Religion
Ortskirchen
- 1213: Kirche erwähnt (siehe Pfarrzugehörigkeit). Im 18. Jahrhundert wurden die Trümmer der Kirche abgebrochen (Bericht des Gudensberger Rentmeisters von 1791).
Pfarrzugehörigkeit
Die Kirche war 1213 Filial von Merxhausen.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geilenrod, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2730_geilenrod> (aufgerufen am 07.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/2730