Fuldhain

Wüstung  
Gemarkung
Waldau
Gemeinde
Kassel
Landkreis
Kassel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

Südöstlich von Kassel

Lage und Verkehrslage

Wüst am rechten Fuldaufer zwischen der Kasseler Neustadt und Waldau

Ersterwähnung

1247

Siedlungsentwicklung

1344 noch Dorf genannt, ist Fuldhain 1412 wüst, bzw. in der Unteren Kasseler Neustadt aufgegangen.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • in villa et campo (1336)
  • villa (1344)
  • Feldmark (1412)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3536189, 5685163
UTM: 32 U 536101 5683329
WGS84: 51.30013° N, 9.517827° O

Statistik

Ortskennziffer

61100007804

Frühere Ortskennziffer

61100007107

Verfassung

Altkreis

Kassel, kreisfreie Stadt

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1336 verzichtet Ludwig Simmershausen zugunsten des Klosters Kaufungen auf seine Güter zu Fuldhain.
  • 1338 erhält Kloster Breitungen eine Güterübertragung Kasseler Bürger in Fulthain, 1344 verkaufen die Brüder von Schartenberg dem Kloster Breitungen eine Rente von zwei Pfund Pfennigen aus ihren Gütern in den Dörfern Waldau und Fulthain.
  • 1513 besaß Harnasch die Wüstung als hessisches Lehen (Rev.).

Zehntverhältnisse

Den Zehnten in Fuldhain verpfändet der Erzbischof von Mainz 1247 den von Wolfershausen.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Fuldhain, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2723_fuldhain> (aufgerufen am 14.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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