Hombüren
Wüstung
Gemarkung
Oberfösterei Gottsbüren Gemeinde
Gutsbezirk Reinhardswald Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Hombüren im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
13 km nordöstlich von Hofgeismar vermutet
Lage und Verkehrslage
Wüst bei Wülmersen
Ersterwähnung
1013/1303
Vorbemerkung Historische Namensformen
Burmi (1013) und Buria (9. Jahrhundert) sind wahrscheinlich auf Gottsbüren zu beziehen. Hombüren wird 1303 erstmals genannt.
Historische Namensformen
- Buria, in villa (826-876) [vielleicht auch Gottsbüren, Kop. 1479 Traditiones Corbeienses Nr. 114, S. 101, vgl. Schütte, Mönchslisten, S. 143]
- Burmi (1013) [Kop. MGH Diplomata Könige 3, Heinrich II. : Bresslau, S. 316-317, Nr. 266]
- Homburen (1336)
- Hambauren (1552) [nach Schmincke, Wüstungen (KLB Mscr. 4°, 150)]
Bezeichnung der Siedlung
- villa (9. Jahrhundert)
Burgen und Befestigungen
- Burmi (1013) und Buria villa in pago Hessi (9. Jahrhundert) sollen Gottsbüren oder die Wüstung Hombüren sein. Hombüren wurde 1303 erstmals genannt (ZHG 45, 38).
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3532481, 5719124
UTM: 32 U 532394 5717276
WGS84: 51.605591° N, 9.467776° O
Statistik
Ortskennziffer
63320000004
Frühere Ortskennziffer
63302508009
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1013: Hessengau, Grafschaft des Dedico (in pago Hessi in comitatu Dediconis)
Altkreis
Hofgeismar
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Hombüren gehörte dem Kloster Helmarshausen. 1315 gibt Arnold von Hauersforde dem Kloster vier Hufen als Seelgerät. 1337 verkauft es das halbe Dorf an Mainz (UA Helmarshausen).
Zehntverhältnisse
1303 erwirbt Kloster Helmarshausen den Zehnten
Nachweise
Literatur
- Jäger, Kulturlandschaft Kreis Hofgeismar, Nachdruck 1988, S. 178-179, Nr. 53
- F. Pfaff, Die Abtei Helmarshausen, 2: Der Güterbesitz, die Verfassung und die Wirtschaft der Abtei, in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, NF 35 (1911), S. 38-39
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 21
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 78 (Burmi) u. 248 (Hombüren)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hombüren, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2656_hombueren> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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