Bolkinhagen
Wüstung · 310 m über NN
Gemarkung
Naumburg Gemeinde
Naumburg Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Bolkinhagen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
7 km südlich von Wolfhagen
Lage und Verkehrslage
2 km nordöstlich von Naumburg; Flurname Im Bolkenhagen
Ersterwähnung
1367
Letzterwähnung
1532
Siedlungsentwicklung
Der Siedlungsplatz fiel in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wüst.
Historische Namensformen
- Bolkinhagen, in (1367) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 81 Nr. 35]
- Bolkinhagin, in (1375) [HStAM Bestand Urk. 84 Nr. 335]
- Bulkenhagen (1479) [HStAM Bestand Urk. 84 Nr. 334]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3511862, 5681010
UTM: 32 U 511783 5679178
WGS84: 51.263826° N, 9.168886° O
Statistik
Ortskennziffer
63301806010
Verfassung
Altkreis
Wolfhagen
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1367 verzichtet Adolf von Itter auf die Rechte, die er auf das Gut Bolkinhagen bei der Burg Naumburg hatte, und übereignet es dem Stift Volchardinchusen. 1375 wird der Bolkinhagin mit Zustimmung Adolfs von Itter als Lehensherrn von Kurt Wedelberg dem Kloster Volkhardinghausen verkauft. 1479 lässt dieses Kloster die von Naumburg aus bestellten Güter in Bulkenhagen mit Beschlag belegen (GR Naumburg und UA Volkhardinghausen). 1532 von Volkhardinghausen werden sie an Burkhard von Hertingshausen verkauft (UA von Hertingshausen).
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bolkinhagen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2633_bolkinhagen> (aufgerufen am 29.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/2633