Swicbrachtinghausen
Wüstung · 276 m über NN
Gemarkung
Kohlgrund Gemeinde
Bad Arolsen Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Swicbrachtinghausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
7,5 km nordwestlich von Bad Arolsen
Lage und Verkehrslage
Wüstung an der Orpe nordöstlich Eilhausen bei der früheren Burg Brobeck.
Ersterwähnung
1305
Historische Namensformen
- Swicpechtinchusen, in (1107-1128) [Abschrift 15. Jahrhundert, Registrum Erkenberti Corbeiensis Abbatis, in: Kaminsky, Reichsabtei Corvey, S. 230 § 23]
- Suitbehtinghusun, in (1107-1128) [Abschrift 15. Jahrhundert, Registrum Erkenberti Corbeiensis Abbatis, in: Kaminsky, Reichsabtei Corvey, S. 237 § 46]
- Svicbrachtinchusen, in (1304) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 4940 = Urkunden zur Geschichte der Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont, bearb. von Louis Curtze, o.J., Exemplar in der Dienstbibliothek des Hessischen Staatsarchivs Marburg, S. 12-16, Nr. 15]
- Smebrachtinchusen, in (1305) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 539 = Urkunden zur Geschichte der Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont, bearb. von Louis Curtze, o.J., Exemplar in der Dienstbibliothek des Hessischen Staatsarchivs Marburg, S. 16-17, Nr. 16]
- Simbbrachtinchosen, in (1350) [Paul Wigand, Einzelne Beiträge, in: Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens 6 (1834), S. 385-405, IV: Das älteste Corveyer Lehnsregister, hier S. 394, § 54]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3497438, 5701227
UTM: 32 U 497365 5699387
WGS84: 51.44566° N, 8.962086° O
Statistik
Ortskennziffer
63500205005
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Zur Zeit des Abts Erkenbert von Corvey verzeichnet die Reichsabtei Corvey eine Hufen in Swicbrachtinghausen, die der Propstei Marsberg zugewiesen ist. An anderer Stelle im Registrum Erkenberti verzichtet ein gewisser Heinrich auf sein Lehen des Klosters, u.a. zwei Hufen in Swicbrachtinghausen.
- 1298 geben Abt Heinrich und der Konvent des Stifts Corvey ihre Zustimmung zu der Schlichtung des Streites zwischen den Ministerialen des Klosters Albert von Mühlhausen und seinen Schwestersöhnen Hermann von Hesperinghausen und Hugo von Allenhausen um Besitzungen in Hesperinghausen, Helmighausen, Swibrechtshausen, Recklinghausen und auf dem Sike.
- 1304 belehnt Graf Otto von Waldeck Johann und Hermann von Billinchusen und Albert von Mühlhausen und ihre Söhne und Töchter mit allen Gütern zu Hesperingshausen, Helmshausen, Riklingshausen, Swibrechtshausen und Sike, die ihnen durch die inserierte Urkunde des Abtes Heinrich und des Priors Florentin von Corvey 1298 zugesprochen sind.
- Um 1350 haben die Herren von Brobeck Güter in Swibrachtinghausen von der Abtei Corvey zu Lehen.
Nachweise
Literatur
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 2 (Kreis der Twiste), S. 270
- Bockshammer, Grafschaft Waldeck, S. 177-187
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 116, Nr. 74
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Swicbrachtinghausen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1938_swicbrachtinghausen> (aufgerufen am 19.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/1938