Siek
Wüstung · 312 m über NN
Gemarkung
Helmighausen Gemeinde
Diemelstadt Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Siek im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
11 km nordwestlich von Bad Arolsen
Lage und Verkehrslage
Südwestlich von Helmighausen Flurname Siekgraben
Ersterwähnung
1298
Siedlungsentwicklung
1537 wird die Mark von Einwohnern aus Neudorf bebaut
Historische Namensformen
- Sike (1298) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 2770]
- Sike (1304) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 4940 = Urkunden zur Geschichte der Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont, bearb. von Louis Curtze, o.J., Exemplar in der Dienstbibliothek des Hessischen Staatsarchivs Marburg, S. 12-16, Nr. 15]
- Sike (1305) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 539 = Urkunden zur Geschichte der Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont, bearb. von Louis Curtze, o.J., Exemplar in der Dienstbibliothek des Hessischen Staatsarchivs Marburg, S. 16-17, Nr. 16]
- Siek (1537) [HStAM Bestand 127 Nr. 5]
Bezeichnung der Siedlung
- in agris dictis Sike; in campo dicto Sike (1304)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3494611, 5703590
UTM: 32 U 494539 5701749
WGS84: 51.466879° N, 8.921387° O
Statistik
Ortskennziffer
63500803002
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1298 geben Abt Heinrich und der Konvent des Stifts Corvey ihre Zustimmung zu der Schlichtung des Streites zwischen den Ministerialen des Klosters Albert von Mühlhausen und seinen Schwestersöhnen Hermann von Hesperinghausen und Hugo von Allenhausen um Besitzungen in Hesperinghausen, Helmighausen, Swibrechtshausen, Recklinghausen und auf dem Sike.
- 1304 belehnt Graf Otto von Waldeck Johann und Hermann von Billinchusen und Albert von Mühlhausen und ihre Söhne und Töchter mit allen Gütern zu Hesperingshausen, Helmshausen, Riklingshausen, Swibrechtshausen und Sike, die ihnen durch die inserierte Urkunde des Abtes Heinrich und des Priors Florentin von Corvey 1298 zugesprochen sind.
- 1355 verkaufen Johannes und Udo von Billinghausen an Heinrich Bels eine Hufe auf der Flur, der sike des Dorfes Hespringhausen.
Nachweise
Literatur
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 2 (Kreis der Twiste), S. 270
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 115-116, Nr. 72
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Siek, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1937_siek> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/1937