Junckernhagen

Die Lage von Junckernhagen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
6,5 km südöstlich von Bad Arolsen
Lage und Verkehrslage
Nordöstlich von Braunsen an der Twiste vermutet; Flurbezeichnung Junkerwiese
Ersterwähnung
1259
Historische Namensformen
- Iunckerenhagen, in (1259) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3, S. 428, Nr. 811]
- Iuncherrenhagen, in (1263) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3, S. 493, Nr. 961]
- Iuncherenhage, in (1278) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3, S. 732-733, Nr. 1531]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3503247, 5690969
UTM: 32 U 503172 5689133
WGS84: 51.353455° N, 9.045549° O
Statistik
Ortskennziffer
63500202009
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1259 verkauft Ritter Konrad von Gudenberg dem Kloster Volkhardinghausen Güter in Junkernhagen. 1278 überträgt Giso von Gudenberg dem Kloster Güter in Wicenrode, Junkernhagen usw.
Zehntverhältnisse
1263 verpfändet Arnold von Gudenberg den halben Zehnten dem Kloster Volkhardinghausen
Wirtschaft
Mühlen
Vielleicht befand sich in diesem Bereich die nur 1278 genannte Mühle Rindestrat.
Nachweise
Literatur
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 2 (Kreis der Twiste), S. 266
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 77-78, Nr. 41
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Junckernhagen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1915_junckernhagen> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/1915