Hermannshagen

Die Lage von Hermannshagen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
5,5 km südöstlich von Bad Arolsen
Ersterwähnung
13. Jahrhundert
Vorbemerkung Historische Namensformen
Der Beleg zu 1303 ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Hermannshagen (1,5 km südwestlich Wiershausen, Stadt Münden) zu beziehen. Vgl. den Artikel Hermannshagen in: Ortsnamen Landkreis Göttingen, S. 200-201
Historische Namensformen
- Hermanneshagen, in (13. Jahrhundert) [Verzeichnis von Zehnt-Einkünften der Abtei Corvey, in: Liber vitae der Abtei Corvey, Bd. 1, S. 113, i.5]
- Hermanshayn (1303) [Urkundenbuch Stift Hilwartshausen, S. 109, Nr. 122]
- Hermannshaim (1316) [Schreibweise nach Bockshammer, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Westfalen, Kloster Glindfeld, Urk. 27]
Bezeichnung der Siedlung
- villa (13. Jahrhundert)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3505652, 5691908
UTM: 32 U 505576 5690071
WGS84: 51.361877° N, 9.080088° O
Statistik
Ortskennziffer
63500206014
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1316 übergibt das Kloster Glindfeld u.a. zwei Teile des Dorfes Vahlhausen sowie das ganze Dorf Hermannshagen an den Grafen von Waldeck und erhält hierfür den Zehnten zu Strombruch.
Zehntverhältnisse
In einem im 13. Jahrhundert in den Liber vitae der Abtei Corvey eingetragenen Verzeichnis wird Hermannshagen als Zehntbesitz der Abtei aufgeführt.
1303 überträgt Graf Otto von Waldeck dem Stift Hilwartshausen die halben Zehnten in Volkmarshausen und Hermannshagen, die der Knappe Dietrich Gropen von ihm zu Lehen hatte (wohl auf Hermannshagen, Stadt Hann. Münden zu beziehen)
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hermannshagen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1851_hermannshagen> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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