Reinbrachtinghausen

Die Lage von Reinbrachtinghausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
6,5 km südöstlich von Korbach
Lage und Verkehrslage
In der Gemarkung von Meineringhausen au der Anhöhe nach der Meierei Heide zu vermuten, genaue Lage aber nicht bekannt
Ersterwähnung
1240
Historische Namensformen
- Reinbrahtinchusen, in (1240) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 9672]
- Reimbrathencusen, in (1243) [Varnhagen, Grundlage der waldeckischen Landes- und Regentengeschichte, Urkundenbuch, S. 82-83, Nr. 32]
- Rembrachtenhusen, in (1245) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 9675. Schreibweise nicht geprüft]
- Reimbrachtenhusen, in (1247) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 9676. Schreibweise nicht geprüft]
- Rebrahctenchusen, in (um 1260) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3: Urkunden des Bisthums Paderborn, 1251-1300, S. 446, Nr. 857]
- Reinbractinchusen, in (1281) [Urkunden der Propstei Marsberg, S. 30, Nr. 31]
- Reinbrahdinhusen, in (um 1290) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3: Urkunden des Bisthums Paderborn, 1251-1300, S. 977, Nr. 2125]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3497658, 5680075
UTM: 32 U 497585 5678243
WGS84: 51.255539° N, 8.965393° O
Statistik
Ortskennziffer
63501509005
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Der Konvent des Klosters Netze überlässt dem Kloster Werbe 1245 seine Äcker in Rembrachtenhusen gegen eine jährliche Pacht von sechs Denaren. Der Konvent des Klosters Werbe erwirbt 1247 von Albero Reckerenchusen dessen Güter in Reimbrachtenhusen für drei Mark. Um 1260 tritt Graf Adolf von Waldeck seine letzten Rechte an dem Allod in Reinbrachtinghausen dem Kloster Werbe ab.
- 1281 hat die Propstei in Marsberg ein Gut in Reinbrachtinghausen.
Zehntverhältnisse
Propst Konrad von Werbe bekundet 1240, dass das Kloster den Zehnten in Reinbrachtinghausen von Volbert von Meineringhausen für 16 Mark erworben habe. 1243 schenkt Albert Wederewe den dortigen Zehnten dem Kloster.
Um 1290 belehnt Herbord Schenk Hörige des Klosters Werbe mit dem Zehnten in Reinbrahdinhusen.
Nachweise
Literatur
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 3 (Kreis des Eisenberges), S. 251
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 223-224, Nr. 42
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Reinbrachtinghausen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1829_reinbrachtinghausen> (aufgerufen am 14.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/1829