Ratmaringhausen
Wüstung · 410 m über NN

Die Lage von Ratmaringhausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
14 km nordwestlich von Korbach
Lage und Verkehrslage
Zwischen Heringhausen und Giebringhausen
Ersterwähnung
1241
Historische Namensformen
- Rathmarinchusen, de (1241) [Urkunden Kloster Bredelar, S. 58, Nr. 34]
- Ratmerinchusen, in (1355) [Urkunden Kloster Bredelar, S. 175, Nr. 308]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3480769, 5691138
UTM: 32 U 480703 5689302
WGS84: 51.354657° N, 8.722873° O
Statistik
Ortskennziffer
63501506033
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1355 verkaufen die von Scharfenberg dem Kloster Bredelar ihr Gut in Ratmaringhausen. Im selben Jahr verzichten die von Scharfenberg gegenüber dem Kloster auf ein Gut in Ratmaringhausen. 1526 überlassen die Waldecker dem Kloster eine Wiese in Radmeringhausen.
Zehntverhältnisse
1376 hat Johann von Padberg ein Viertel des Zehnten an Kloster Bredelar versetzt. 1510 und 1537 besitzen die Grafen von Waldeck und von Padberg den Zehnten je zur Hälfte.
Nachweise
Literatur
- Müller, Zisterzienserabtei Bredelar, S. 241,
- Bockshammer, Grafschaft Waldeck, S. 59, 225,
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 3 (Kreis des Eisenberges), S. 251
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 220, Nr. 40
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ratmaringhausen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1828_ratmaringhausen> (aufgerufen am 14.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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