Ittlar
Wüstung
Gemarkung
Sudeck Gemeinde
Diemelsee Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Ittlar im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
10 km nordwestlich von Korbach
Lage und Verkehrslage
2 km südwestlich von Sudeck; Flurname Im Feld Ittler
Ersterwähnung
952
Historische Namensformen
- Ittirlarun (952) [MGH Diplomata Könige 1, Konrad I., Heinrich I., Otto I.: Sickel, , S. 239-240, Nr. 158]
- Itterlare, in (1342) [Urkunden Kloster Bredelar, S. 161, Nr. 269]
- Itelar (1537) [HStAM Bestand 127 Nr. 3]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3482975, 5688139
UTM: 32 U 482908 5686304
WGS84: 51.327772° N, 8.754684° O
Statistik
Ortskennziffer
63500711001
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 952 schenkte Wicburga dem Kloster Geseke (Kreis Soest) eine Hufe in Ittlar. Das Stift besaß hier noch 1380 einen Hof.
- 1342 verkaufte Ritter Stephan von Horhusen dem Kloster Bredelar zwei Renten aus seinem Hof (curia) und einem Gut (bonum) in Ittlar. 1440 verkauften die Brüder von Horhusen dem Kloster eine Rente aus ihrem Hof zu Ittlar.
- 1537 haben die Grafen von Waldeck Einnahmen aus dem Hof in Ittlar.
Zehntverhältnisse
1540 haben die Grafen von Waldeck den Zehnten in Ittlar inne
Nachweise
Literatur
- Müller, Zisterzienserabtei Bredelar, S. 260
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 3 (Kreis des Eisenberges), S. 249
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 204-205, Nr. 30
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ittlar, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1820_ittlar> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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