Reckeringhausen

Wüstung · 328 m über NN  
Gemarkung
Meineringhausen
Gemeinde
Korbach
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

4,5 km östlich von Korbach

Lage und Verkehrslage

Flurname In den Reckeringhäuser Wiesen, Waldbezeichnung Reckerohr

Ersterwähnung

1126

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (1302)

Burgen und Befestigungen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3495508, 5681345
UTM: 32 U 495436 5679513
WGS84: 51.266942° N, 8.934579° O

Statistik

Ortskennziffer

63501509003

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1537: Grafschaft Waldeck, Amt Landau

Altkreis

Waldeck

Gericht

  • 1558 und noch 1657: Freistuhl Korbach

Herrschaft

  • Im 14. Jahrhundert geben die Grafen von Waldeck von hier Höfe und den Zehnten als Lehen an die Herren Johannes Runst, Hermann von Dorfeld und Conrad Zeddesalz aus. Auch von der Abtei Corvey gehen Lehen aus. 1533 verpfändet Graf Philipp von Waldeck u.a. seinen Hof in Reckeringhausen an die von Wolmeringhausen zu Meineringhausen. Der Abt von Corvey belehnt 1592 Hermann und Josias von Wollerminghausen mit einem freien Burgsitz zu Reckeringhausen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1126 bekundet der Abt Erkenbert von Corvey für seine Kirche den Besitz von Ministerialen in Reckeringhausen 11 mansen erhalten zu haben. Die Abtei hat hier noch Mitte des 14. Jahrhunderts Besitz.
  • 1302 verkaufen die Brüder von Benvilth, Knappen, dem Kloster Bredelar ihren Besitz im Dorf Reckeringhausen, der im Güterverzeichnis von 1416 nachgewiesen ist. 1526 überlässt das Kloster dem Grafen von Waldeck seinen Hof in Reckeringhausen, der ihn wiederum 1533 denen von Wolmeringhausen zu Lehen gibt.

Zehntverhältnisse

Im 14. Jahrhundert geht der Zehnte von den Grafen von Waldeck zu Lehen aus. (1332-1344) hat der Ritter Johannes Runst ein Viertel, Johannes Wederewe drei Viertel.
1623 gehören vom Zehnten drei Viertel denen von Wolmeringhausen, ein Viertel dem Haus zu Nordenbeck.

Ortsadel

1227

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Reckeringhausen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1758_reckeringhausen> (aufgerufen am 14.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/1758