Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lage und Verkehrslage
Südöstlich von Kleinensee
Siedlungsentwicklung
1312 sind die zum hersfeldischen Klosters Petersberg gehörenden Orte (villae) Gosselndorf, Niederkrumbach, Reitsrode, Breitenbach, Sulingsysee, Hamundeseiche und Berterode seit kurzer Zeit verlassen, während Bettenrode und Wetzelsrode noch bewohnt sind und bei Stockenrode unklar ist, ob es sich überhaupt um eine Ansiedlung handelt. Ob Seulingssee in diese Reihe gehört, oder einen eigenen Ort bildet, ist unsicher
Vorbemerkung Historische Namensformen
Die Indentität der beiden Orte ist nicht gesichert und wird von Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 167 bezweifelt
Historische Namensformen
- Sulinges sehe (1306) [Landgrafen-Regesten online Nr. 494]
- Sulyngisse (1312) [Kop. HStAM Best. K Nr. 260; Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 58, 121]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3568145, 5644396
Statistik
Ortskennziffer
63200904003
Verfassung
Altkreis
Hersfeld
Herrschaft
- Albrecht von Thüringen verkauft 1306 das Geleit über Seulingsee an Landgraf Heinrich von Hessen
Nachweise
Literatur
- Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 168
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Seulingssee, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15727_seulingssee> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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