Lenoir-Stiftung

Siedlung  
Gemarkung
Fürstenhagen
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Siedlung

Lagebezug

18,5 km südwestlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage

2 km nordwestlich Hessisch Lichtenau im Mühlgrund südwestlich der Straße Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen gelegen. Heute ist der Gesamtkomplex als Teichhof eingezeichnet

Siedlungsentwicklung

1893 erfolgt Stiftung der Brüder George und Conrad Lenoir zur Erziehung von Waisen ohne Rücksicht auf Konfession, Orts- und Landesangehörigkeit der Eltern (Lenoir’sche Stiftung). Zwischen 1907 und 1913 entstehen Gebäude, die seit 1909 als Waisenhäuser genutzt werden. 1927 kommt es wegen Geldmangel zur Einstellung des Betriebs. Im Dritten Reich zunächst Nutzung als Kindererholungsstätte, dann als Reservelazarett. Seit 1940 der benachbarten Munitionsfabrik Hirschhagen angegliedert, die es zur Unterbringung von Arbeitskräften nutzt. Von 1950 bis 1983 waren das Auguste-Förster-Haus, das Kinderheim der Stadt Kassel, sowie die Elisabeth-Knipping-Schule (Fachschule für Sozialpädagogik) hier untergebracht.

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3548969, 5675123

Statistik

Ortskennziffer

63600602007

Verfassung

Altkreis

Witzenhausen

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Lenoir-Stiftung, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15707_lenoir-stiftung> (aufgerufen am 31.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/15707