
Die Lage von Habichtal im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
14 km südsüdwestlich von Eschwege gelegen
Lage und Verkehrslage
Im kurzen Nebental des Eistales zwischen Grandenborn und Ulfen, südwestlich der Wüstung Hochhausen
Ersterwähnung
1363
Siedlungsentwicklung
1587 nur noch Gesträuch
Historische Namensformen
- Habichtag (1363) [HStAM Bestand K Nr. 248, Bl. 25]
- Habichtail (1366-1388) [Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 192]
- Hachtayle (1460) [HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 2760]
- Habichthal (1460) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 108 Nr. 03]
- Hachteil (1587) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 49 Nr. 525]
- Hochteil (1663)
- Hachtal (1744)
- Hachthal (1857)
Bezeichnung der Siedlung
- Wusteunge (1460)
- Gesträuch (1587)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3572519, 5658718
Statistik
Ortskennziffer
63601002004
Verfassung
Altkreis
Eschwege
Herrschaft
- 1366-88 geht Habichtal von der Abtei Hersfeld an Dietrich Fullen zu Lehen.
- 1460 belehnt Landgraf Ludwig die von Boyneburg u.a. mit einer Hufe in der Wüstung Habichtal. Die Lehnauftragung an die von Boyneburg-Stedfeld wird bis 1823 wiederholt.
Nachweise
Literatur
- Zwischen Teich und Boyneburg. Grandenborn 1270-2020, S. 16-17
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 192-193
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Habichtal, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15641_habichtal> (aufgerufen am 13.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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